Die EU plant die Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen. Doch nicht alle freuen sich. Für tausende Millennials werden die Pläne zur wirtschaftlichen Bedrohung. Der Wiener Soziologiestudent Tobias G. (25) etwa könnte sein gesamtes Erspartes verlieren und fühlt sich enteignet. Die Tagespresse trifft ihn.
WIEN – Voller Stolz, aber auch mit Wehmut zeigt uns Tobias seinen „Glücks-Cent“, seine allererste, selbstverdiente 1-Cent-Münze. „Die hab ich bei einem sechsmonatigen Medienpraktikum verdient, so geil, die meisten Praktika werden ja gar nicht bezahlt, da hab ich ziemliches Glück gehabt. Manchmal fühl ich mich ur schuldig, dass alle meine Freunde unbezahlt hackln und ich mach mir da die Taschen voll.“


