Seit der von Putin angeordneten Mobilmachung ist der in Österreich lebende Russe Ivar Mectin (53) in Angst. Er rechnet bald mit dem eingeschriebenen Brief, der die Einberufung befiehlt. Jedes Mal, wenn der Briefträger an seiner Wohnung läutet, versteckt er sich daher im Nachtkästchen.
WIEN – Drei Bohnen, zwei 0,5-Liter Flaschen Wasser, ein Mini Babybel. „Hier drinnen hab ich alles, was ich für drei Wochen brauche“, erzählt Ivar Mectin und zeigt in sein Nachtkästchen. Seit der Teilmobilmachung in Russland verbringt er sehr viel Zeit in seinem Versteck.


