Anatomie einer Hetzjagd – Dichand neben der Spur


Barbra Streisand

Wochenlang wurde Alexandra Föderl-Schmid vom schmierigen Boulevard in einer beispiellosen Hetzkampagne verfolgt, wie man sie sonst nur aus dem Hause Dichand gegen grüne Ministerinnen oder rote Finanzstadträtinnen kennt. Wie es ist, vom Mob verfolgt zu werden, weiß niemand besser als ich, Eva Dichand, die Anne Frank der österreichischen Medienlandschaft, das größte Opfer seit Jesus Christus.

Teil 2 einer Serie, die Eva Dichand gestern in der Heute-Zeitung begann.

Gut erinnere ich mich noch selbst an meine persönliche symbolische Kreuzigung. Es war am 30. März 2023, als sich mein Leben auf den Kopf stellte, als Schergen der WKStA in unsere Redaktionsräume stürmten und im Zuge ihrer brutalen Razzia zahlreiche Redakteur:innen, Computer und USB-Sticks vergewaltigten.

Über Nacht wurde ich das unschuldigste Medienopfer seit Sebastian Kurz. Ich weiß jetzt jedenfalls, wie Jesus Christus sich gefühlt haben muss, als er zum dritten Male unter dem Kreuz gefallen ist. „Eva, ach Frau Medienmanagerin Dr. Eva Dichand, ich fühle mit dir“, mag er damals wohl gemurmelt haben.

Was ist das für ein Vorgehen?

  • Ermittlungsbehörden, die nach Vorliegen von Indizien zu ermitteln beginnen.
  • Eine Hausdurchsuchung, die von einem Richter auf Basis der Ermittlungserkenntnisse genehmigt wird.
  • Unabhängige Medien, die von diesen Ereignissen berichten.

Es sind Vorgänge, wie sie in einer Bananenrepublik wie Österreich nichts verloren haben. Wieso wurde ich nicht vorher von meinen Freunden aus der Politik über die Razzia informiert? Wo blieb die ÖVP-Pressekonferenz von Gaby Schwarz, die verkündet: „Es ist nichts mehr da, zwinker zwinker“?

Die Staatsgewalt will mich auslöschen, sie will mich ausmerzen, vernichten, und ja, wenn ihr es sagt, dann bin ich es halt, die weibliche Antwort auf Alexey Navalny.

Neid, Hass, Missgunst

Die unmenschliche Razzia, mein persönliches Stalingrad, passierte noch dazu während der Frühstückspause! Ich musste mein Kipferl unangebissen weglegen, musste Hunger leiden – und ja, vielleicht bin ich die österreichische Antwort auf Mahatma Gandhi. Seine Fußstapfen sind mir, Eva Dichand, nicht zu groß.

Doch das Leid ging weiter: Als ich frische Luft schnappen gehen wollte, wurde mir dies plötzlich verwehrt, ich war gefangen in der Redaktion – und ich weiß jetzt auch, wie Natascha Kampusch sich gefühlt haben muss, nämlich fast so schlimm wie ich mich damals.

DIES muss JETZT ein ENDE haben! Wann greift Alma Zadic ein und übt politischen Einfluss auf die Justiz aus? Ich bin eine von der Polizei verfolgte Frau mit Rehaugen, die moderne Antwort auf Arigona Zogaj! Frau Zadic, schützen Sie mich! Sind wir denn hierzulande schon zu einem Rechtsstaat verkommen, wo reiche Verlegerinnen nicht mehr über dem Gesetz stehen? 

FAKT IST: Redaktion und Geschäftsführung sind bei der Heute strikt getrennt. Wir kennen uns nicht, wir haben uns noch nie gesehen, ich mische mich überhaupt nicht in die inhaltliche Gestaltung ein. Ich schreibe lediglich eine tägliche, ganzseitige Kolumne auf Seite 5 über meinen Leidensweg.

Endlose Hetze

Seit der gestrigen Veröffentlichung meiner Enthüllungen, auf die das Land sehnsüchtig gewartet hat, nimmt die Hetze ein biblisches Ausmaß an. Was mich besonders schmerzt: Die Hetze kommt sogar von meinem eigenen Publikum. Denn obwohl ich TOP-Herausgeberin Dr. Eva Dichand bin, interessiert sich nicht einmal meine eigene Heute-Community für meine explosiven Vorwürfe:

24 Mal mehr Interaktionen für irgendeinen unwichtigen D-Promi? Hallo? Wo ist da die Gerechtigkeit? Es fühlt sich wirklich an, wie wen man dauernd vergewaltigt wird. Und alle schauen zu. Die Tracht Prügel bringt dieses freche Gör hoffentlich zum Umdenken, ob sie mir weiter auf meinem eigenen Medium die Show stehlen darf.

Auch auf der Heute-Website reicht mein Opium magnus (das ist übrigens Latein, Sie Dolm) nicht einmal für einen Platz unter den fünf meistgelesenen Politik-Meldungen des Tages:

Besteht die Welt nur noch aus Monstern? Darf man mit der Familie Dichand alles machen?

Mittäter

Und wer stimmt fröhlich und völlig unprovoziert in die Hetzjagd mit ein? Der ORF-Rotzfunk, der linke Zwangsgebühren-Sender. Am Küniglberg versucht man, mich durch unfundierte Hetze mundtot zu machen. Doch heldenhaft hielt ich Stand im Home-Office im Westflügel meines Chalets.

Jeden Tag tippte ich meine bescheidene Kolumne vor mich hin, um mein Leid zu dokumentieren. Ich publizierte im Dunklen und Geheimen. So in etwa muss sich Anne Frank gefühlt haben, als sie sich zum Schreiben im Hinterhaus vor den Nazis verstecken musste. Zu ihrem Glück gab es damals allerdings noch kein Twitter. Denn der Shitstorm, der sich gerade über mich ergießt, ist schlimmer als alles, was Anne Frank je erleben musste.

Hass, Hass, Hass, Hass, Hass, Hass und Missgunst

So, das war’s von mir für heute, mehr dazu in meinen noch folgenden weiteren 423 Teilen, die ab morgen erscheinen. Ich bin schließlich Herausgeberin des relevantesten, wichtigsten, schönsten, tollsten, Onlinemediums Österreichs (ÖWA 01/2024, ausgenommen ORF.at).

Sie können sich vorstellen, ich habe jetzt besseres zu tun: ich muss noch das Geburtsdatum auf meinem Wikipedia-Eintrag um zwei Jahre vordatieren, weil irgendein gehässiger Wikipedia-Admin meine Edits immer wieder wahrheitsgemäß revidiert. Hetze! Unverschämt! Und Zadic? Schaut wie immer zu!

Aber das ist eben das harte Los einer Herausgeberin. Ich verspreche meinen Gegnern: Ich lasse mich nicht unterkriegen. Ich werde weiter mutig berichten von Matratzen in der U-Bahn, Couch-Transporten in der U-Bahn, oder Spiegel in der U-Bahn, auch wenn die Eliten das lieber geheim halten wollen. Ihr bringt mich nicht zum Schweigen.

Danke für GAR NICHTS

Eure Eva Christus-Dichand

Zur Fortsetzung >


    • Dabei wurden doch die Details noch unterschlagen wie beim Sturm der WkSta die kleine Minki, die Katze die sie persönlich ausm Slum in Italien gerettet hat zertreten wurde, der Fipsi, der liebe kleine nach gebrochenen Flügel wieder aufgepeppelte Wellensittich beim Luftschnappen dann durchs Fenster verjagt wurde und dort von einem Doppelkopfadler verspeisst wurde …

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