In fünf Schritten: So „hilft“ Österreich der Ukraine bei der Korruptionsbekämpfung

Olha Korotenko

Österreich fordert von der Ukraine immer wieder entschlossene Korruptionsbekämpfung. Zeitgleich finden viele prominente Ukrainer unter Korruptionsverdacht seit Jahren Unterschlupf in Wien. Gestern klickten die Handschellen – allerdings für den Journalisten, der einen Korruptionsfall recherchieren wollte. Eine kurze Übersicht, wie Österreich der Ukraine bei der Korruptionsbekämpfung hilft.

1. Moralische Appelle

Es beginnt mit flammenden Appellen. Der damalige Außenminister Schallenberg belehrte die Ukraine 2023, „bei der Korruptionsbekämpfung darf es keine blinden Flecken geben“. Im Jänner 2026 rief Außenministerin Beate Meinl-Reisinger dazu auf, die ukrainischen Korruptionsbekämpfungsbehörden „effizient, unabhängig und ohne Druckausübung ermitteln zu lassen“.

Wenn ein Land weiß, wie man Korruption bekämpft, dann Österreich, das Land der spazierengehenden Laptops und Handys, die sich über Nacht von Geisterhand per Bunsenbrenner selbst flambieren. 

2. Österreich nimmt ukrainische Korruptions-Verdächtige auf

  • Ob HBM Karner vorher es rudimentär aus den „Medien“ erfuhr, dass ein ukrainischer Investigativ-Journalist ins Land reist für Recherchen, oder ließ er sich im lernfähigen System mündlich kurz briefen zuvor, während er Erlässe unterschrieb, zu den er keine Wahrnehmung hat? 😉 (oder waren’s gar befreundete Geheimdienste, die den entscheidenden Zund gaben, dass sich feindliche Spione nähern…)

  • jaja
    österreich, der russische vorzimmer fussabstreifer

    und mutmasslich österreichs politik, exekutive, judikative und teile des militärs mittendrin dabei, mutmasslich.
    von kommunaler bis bundes ebene herrscht ein umfangreiches förderprogramm für oligarchen jeder nation.
    man hält sich immer brav alle optionen offen, auch die persönlichen, mutmasslich.

    wenigstens in deutschland weiss man mit sicherhiet, wann man verloren hat.
    in österreich bekommt man gar nicht mit, überhaupt im spiel zu sein.

    steuerzahln
    händfalten
    goschnhalten

    und jetzt, gar nicht neu, die blaue politik der systemischen niedertracht, frei nach rus wunschkonzert.

    weit hamas bracht.