800.000-Euro-Strafe: Blümels Konto zum ersten Mal im Minus


Gernot Blümel geschockt
Michael Gruber / EXPA / picturedesk.com

Weil die ÖVP 2017 die Wahlkampfkosten-Grenze überschritten hatte, wurde sie heute zur Zahlung von 800.000 Euro verurteilt. Pech für Gernot Blümel: Die Strafe reißt das Konto des ÖVP-Politikers erstmals in seinem Leben ins Minus. Den neuen Finanzminister stürzt die Nachricht in eine persönliche Krise.

WIEN – „Mein Konto war noch nie im Minus, jetzt ist es soweit, Minus ist leider das Gegenteil von Plus“, seufzt Blümel und zeigt auf seinen Little-Professor-Taschenrechner. „Bin ich jetzt auch so ein armer Lumpenprolet?“, fragt er und blättert besorgt in einem Lidl-Prospekt. „Oje, da gibt’s ja nicht einmal ein Joseph-Brot.“

Nachdem Blümel drei Stunden in der stabilen Seitenlage ausgeharrt hat, wird er vom ÖVP-Betriebsarzt Dr. Alfred Schlagerl untersucht. „Ich hab da drinnen so eine komische, neue Emotion“, sagt Blümel und zeigt auf seinen Kopf. „Das nennt man Existenzangst, da hilft eigentlich nur reich werden. Ich verschreibe Ihnen zweimal täglich eine unerwartete Erbschaft. Gute Besserung!“

ÖVP wütend

In seiner Partei wird die Nachricht vom Minus am Konto nicht goutiert. „Die SPÖ-Zentrale ist da drüben, du Sozialfall“, schreit Kurz Blümel an und zerreißt sein Parteibuch. „Wer glaubst du eigentlich, wer du bist? Eine alleinerziehende Mutter? Ein Mindestpensionist? Raus mit dir, du scheiß Prolet!“ Mehrere JVP-Mitglieder lachen und bewerfen Blümel mit gebrauchten Breitling-Uhren.

Rettung

Doch gegen Redaktionsschluss kommt die Wendung. Als Blümel seinen Dachboden nach Gegenständen zum Verkaufen auf Willhaben sucht, findet er ein altes Sparbuch, das aufgrund von Negativzinsen 3,56 Euro im Minus ist. „Hah! Minus und Minus ergibt Plus! Blümel is back! Hashtag es blümelt, Hashtag grüß Gernot!“, schreit der Finanzminister lachend.

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beate tomate

ich kontrolliere immer auf oe24.at ob es nicht zufällig wahr ist 😀

Elli Gu

:))))))))

Ö24 ist eine Satireseite

Da sollten sie aufpassen. Nur die Tagespresse schreibt die Wahrheit!

fa-nadara

Auf diese Wurfgeschosse musst erst einmal kommen!

PVangel

Blümel hat eben eine volle Brei(tlings)Seite abbekommen, kann schon mal passieren, wenn man spontan zum Lumpenpoeten absandelt.

alfred E. neumann

ab jetzt werdens wohl mit chinesischen fake-uhren auskommen müssen.

Solche Proleten!

Erschreckend, wer Stil hat wirft nur mit Rolex oder Patel Philippe.

Patek Philippe

Schreib bloß meinen Namen richtig!

Schreib nicht so arg von und über uns, sonst

hast du diese Lehrerpetze am Hals, die dich Troll schimpft und alles kontrollieren will. Ein Russe?

Jo Weda

Bravo:)

Schopenhauer

Etwaige Strafzahlungen werden von der ÖVP immer von vornherein „abgeschrieben“ wie es sich für eine Unternehmerpartei auch gehört. Das ist alles inklusive und wird der ÖVP wie immer keinen Schaden antun. Durch die vielen Tranchenspenden, die dem Rechnungshof nicht gemeldet werden müssen, war das Geld für die Strafe schnell hereingeholt. Die geforderte Reduktion der Lohnnebenkosten durch die Arbeitgeber erschaffen so automatisch genau dieses Geld, und zusätzlich wirft es für das Unternehmen größeren Gewinn ab. So gesehen, bezahlt der Steuerzahler durch die verminderte Sozial, Unfall und Krankenversicherung, an der sich der Unternehmer beteiligen muss, die tatsächlichen Kosten. Aber wer denkt schon… Mehr »

Trauriger ist, dass der Arbeitnehmer sowieso zwei

Drittel davon zu bezahlen hat, aber sich die Arbeitgeber nun in die Kassen gesetzt haben, um die Zahler verstärkt zu kontrollieren. Hehe, und die Ösis sind laut Kronke Zeitung Österreichs jetzt schon zu 40 % aufseiten ihres Peinigers.

Schopenhauer

Und diese Arbeitgeber wollen volle Einsicht in die Krankenakten ihrer Mitarbeiter.
Werden sie letztlich auf Umwegen bekommen.
Und wenn dann nur 1x ein Fehler passiert oder die Zahlen nicht stimmen, dann wird natürlich aus „Ganz anderen Gründen“ gekündigt.

Du meinst: Partei für Unternehmer?

Weil wenn’s eine Unternehmerpartei wär, wär das Unternehmen wegen der Hyperpleite, die diese Dilettanten verursacht haben, längst vom Markt.

Ja, ja, die Gymnasiasten!

Ich erinnere an einen alten Spruch: »Wer dumm ist, muss alles glauben« und ergänze: Solche D…chen braucht der Unternehmer, hehe.

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