12-teilige True-Crime-Doku: Netflix verfilmt das Handy von Strache


Strache schaut auf sein Handy
Georges Schneider / picturedesk.com, Montage

Jahrelang galt das Handy von Heinz-Christian Strache als kriminelle Drehscheibe zwischen Ost und West. Ob Korruption, Bestechung oder verwackelte Dickpics um 4 Uhr früh aus dem Wiener Volksgarten – kein Verbrechen war ihm fremd. Der US-Streaminganbieter Netflix verfilmt das zwielichtige Leben des Smartphones nun als True-Crime-Doku.

KALIFORNIEN/WIEN – „1 Handy, 3.498 Kontakte, 183.425 Fälle von Korruption.“ Mit diesen Worten beginnt die packende Netflix-Doku, die endlich die ganze Wahrheit über das vielleicht kriminellste Handy der Zweiten Republik herausfinden möchte.

Die Filmemacher wollen vor allem einer irritierenden Frage nachgehen: Wie wurde aus einem einfachen iPhone aus kleinen Verhältnissen (chinesische Kinderhände) im Laufe der Jahre ein mafiöses Netzwerk, das eine ganze Nation in Geiselhaft nahm? Die bescheidenen Anfänge im Apple-Shop liegen lange zurück. Schnell arbeitete sich das Gerät hinauf bis in höchste Kreise des organisierten Verbrechens.

Keine Grenzen

„Ich bin 30 Jahre bei der Kripo, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen“, erklärt Inspektor Christoph Reitmayr. „Sehen Sie sich diese Nachrichten an: Bitte wieder Gold kaufen ab morgen. Bitte ganzes Wasser im Land verkaufen ab übermorgen. Bitte 8 Millionen Österreicher für dumm verkaufen für immer.“

Ob Bluetooth-Übertragungen mit Putins Samsung Galaxy oder die Casinos Austria App: „Es kannte keine Grenzen mehr“, so Reitmayr. „Nach außen hin sah das Handy unschuldig aus, mit seiner gold-glitzernden Dollarzeichenhülle aus dem 1-Euro-Shop, dem lustigen Hundeknutschhintergrundbild und dem Hulapalu-Klingelton. Aber innen drin steckte jedes Megabyte voller krimineller Energie.“

Spoiler Alert!

Auch das bittere Ende wird nicht ausgespart: Das Handy läuft zur Justiz über und packt aus. Mittlerweile musste es zum eigenen Schutz seine Identität ändern und lebt Insidern zufolge als Android-Handy in einer kleinen Bergpension in Osttirol. 

Weitere Dokus geplant

Sollte die Doku-Serie ein Erfolg werden, plant Netflix bereits weitere österreichische True-Crime Formate. Noch vor Weihnachten beginnt der Drehstart für die packende 12.522 Folgen lange Gerichtsserie „Zu schön für Krems-Stein – Der Fall KGH“.

Ebenfalls bereits in Vorproduktion befindet sich die schockierende Mystery-Dokumentation „Der Schredder von Sebastian“, sowie eine elektrisierendes Meisterwerk über Georg Dornauer und sein mysteriöses Jagdgewehr im Porsche: „Making a Wilderer“.


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MP

Ganz, ganz großes Kino… 😁😁😁

Mega priced

od. Metal Priests?

bernhob

Hat das Handy womöglich die Steuerung über den Benutzer übernommen?

S t r o l c h i’s

Handy und dessen gelöschte Daten.

Daten schreibt der Duden seitdem so:

Taten.

MP

Bursting Out

Katrin

Diese Art der Volksmusik
kennt die heutige Jugend
gar nicht mehr!

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