Chronik

„Endlich eine, die so denkt wie ich“: Gabalier verliebt sich im Museum in Neandertalerin

Gabalier und seine Neandertalerin

Romantische Szenen spielten sich gestern im Naturhistorischen Museum in Wien ab. Der bekannte Volksmusiker Andreas Gabalier verliebte sich unsterblich in „Sara“, eine Neandertaler-Figur im zweiten Stock des Gebäudes. Nun weigert er sich, von ihrer Seite zu weichen, bis ihm das Museum die Pappfigur schenkt.

Romantisch

Wir treffen das Traumpaar bei einem romantischen Abend im Museum. Um seiner Angebeteten zu gefallen, hat Gabalier sogar im ersten Stock ein ausgestopftes Wildschwein erlegt, das die beiden nun über einem Lagerfeuer grillen.

„Sie ist die Erste, die mich wirklich versteht und mich so akzeptiert, wie ich bin“, schwärmt der Alpen-Rock’n’Roller gegenüber der Tagespresse. „Wir teilen auch dieselben Wertvorstellungen: Der Mann geht jagen, während das Weib daheim bleibt, die Kinder pflegt und das Feld pflügt.“

Hindernisse

Gabalier räumt aber auch Unterschiede ein: „Klar, wir haben ja einen völlig anderen Hintergrund. Das ist immer so, wenn der eine aus einem modernen, entwickelten Umfeld kommt, und der andere aus der Steiermark.“

Doch Sara lässt sich nicht anmerken, dass sie seit Jahren in der Nähe des bekannten Hippie-Bezirks Neubau lebt und im Museum Menschen aus vielen Nationen angetroffen hat. „Ich hab von ihr noch kein einziges arrogantes Wort gehört“, so Gabalier.

„Dadurch, dass die Sara jahrelang in einem Glaskasten gestanden ist, hat sie außerdem kein Problem mit der gläsernen Decke. Sie ist perfekt.“

Museum bleibt hart

Wird das Naturhistorische Museum diese Liebe zulassen und Sara gehen lassen? Eine Sprecherin winkt ab: „Nein, das wäre unverantwortlich. Die beiden stammen aus einer komplett anderen Zeit! Sara wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Gabaliers Ansichten dagegen werden von Forschern auf das frühe 17. Jahrhundert datiert.“

Es scheint, als dürfe diese Liebe einfach nicht sein.

(Huber/Jergitsch. Foto: Michael Mey, UNiesert/Wikipedia)

38 Kommentare

38 Comments

  1. ?

    18.08.2016 um 11:33

    (͡° ͜ʖ ͡°)

  2. Anonymous

    18.08.2016 um 03:35

    Früher sind alle so jung gestorben, da wurde kaum einer über 35. Aber wann soll das gewesen sein?ANTWORTEN
    16.08.2016
    Voltaire, 1694—1778
    Goethe, 1749—1832
    Klopstock, 1724—1803
    Tolstoi, 1828—1910

    Tja, die Liste ließe sich ewig verlängern. Und weil die alle so jung gestorben sind, müsst ihr, die ihr richtig alte Säcke werdet (meine 9 Onkels sind schon alle zw. 58 und 70 geworden!), bis mindestens 67, aber derzeit fordert man in D bis 69, in Schweden hat man gerade erst 70 eingeführt und in Norwegen soll’s gar bis 80 gelten, arbeiten, hehe.

    Aber ihr schlaft und schlaft und schlaft! Dafür seid ihr vielleicht so dämlich, dass ihr euch diplomatisch nett gegenseitig das Kreuz grault, hehe. Aber gut: Tut es jetzt, weil die Regierung sorgt dafür, dass ihr später nicht einmal mehr das Kreuz der eigenen Lebensgefährtin erreicht. Hoppla!
    Anonymous
    18.08.2016
    Es hat geheißen, wir würden 300! Somit kann man dem stinknormalen Ösi sogar einreden, wenn man ihn nur bis 150 arbeiten ließe, hätte er noch 150 Jahre Pension, und diesen Wohlstand hätte es noch nie gegeben.

    Der Ösi würd’s dankbar hinnehmen!

  3. Adolf H.

    17.08.2016 um 21:36

    Es sind nicht nur die J…en, die vernichtet werden müssen. Es sich vor allem diese Österreicher und auch all die falschen Deutschen.

    • bäng

      17.08.2016 um 22:02

      Recht hatte er, es sollten auch Weiterleiter vernichtet werden, die Netzeinträge an Reg. weiter leiten! Auf den Baum mit dem Schwein und alle Schwarzen dazu!

    • Sippenaffe

      18.08.2016 um 03:23

      Nicht nur die Jungen, auch wir Alte?

    • Nettozahler fürn Bruttowert

      18.08.2016 um 10:05

      Ja, ja, der A. H., der hatte es in sich und geriet völlig außer sich!

  4. (F. Klammer)

    17.08.2016 um 21:34

    Idioten bleiben dumm.

    • (F. Dürenmatt)

      18.08.2016 um 03:24

      Der Besuch der alten Dame

  5. Gert

    17.08.2016 um 19:59

    i frei mi so sehr für’n Gabi, endlich hot er a olde (!) gfunden di richtig zu ehm passt. – Gratulation

  6. Idioten gibt es nie genug!

    17.08.2016 um 19:47

    Wen lässt eigentlich du die Klickraten rauf manipulieren, sodass mehr Werbeinteresse entsteht, welches wir dann bei Hofer und Co. in die Produkte rein gerechnet teuer zu bezahlen haben?

    • Frunkie

      17.08.2016 um 19:48

      Nur noch ätzende Manipulatoren auf der Welt!

  7. Gablier

    17.08.2016 um 14:06

    Is 1 gtue atikel, so vong whaheidsgehalt her!

    • Lutz

      17.08.2016 um 19:49

      Du bist ja mal wieder so ein hyper geistreicher Ösi, hehe!

  8. teff

    17.08.2016 um 03:08

    ich lach mich tot…

  9. Früher sind alle so jung gestorben, da wurde kaum einer über 35. Aber wann soll das gewesen sein?

    16.08.2016 um 23:21

    Voltaire, 1694—1778
    Goethe, 1749—1832
    Klopstock, 1724—1803
    Tolstoi, 1828—1910

    Tja, die Liste ließe sich ewig verlängern. Und weil die alle so jung gestorben sind, müsst ihr, die ihr richtig alte Säcke werdet (meine 9 Onkels sind schon alle zw. 58 und 70 geworden!), bis mindestens 67, aber derzeit fordert man in D bis 69, in Schweden hat man gerade erst 70 eingeführt und in Norwegen soll’s gar bis 80 gelten, arbeiten, hehe.

    Aber ihr schlaft und schlaft und schlaft! Dafür seid ihr vielleicht so dämlich, dass ihr euch diplomatisch nett gegenseitig das Kreuz grault, hehe. Aber gut: Tut es jetzt, weil die Regierung sorgt dafür, dass ihr später nicht einmal mehr das Kreuz der eigenen Lebensgefährtin erreicht. Hoppla!

    • Anonymous

      18.08.2016 um 03:29

      Es hat geheißen, wir würden 300! Somit kann man dem stinknormalen Ösi sogar einreden, wenn man ihn nur bis 150 arbeiten ließe, hätte er noch 150 Jahre Pension, und diesen Wohlstand hätte es noch nie gegeben.

      Der Ösi würd’s dankbar hinnehmen!

      • hoho

        20.08.2016 um 03:07

        Für wen schreibst du das? Hier bist nur du und ich und der Mod. unter x Namen!

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