Zwei-Staaten-Lösung: Trump will Transdanubien von Wien lösen


Michael Ludwig neben Donald Trump
SARAH SILBIGER / AFP Getty / picturedesk.com

Steht ein jahrhundertealter Konflikt vor der Lösung? US-Präsident Donald Trump präsentierte heute in Washington einen Friedensplan für die Beilegung des Wiener Nahostkonflikts. Er stellt den Transdanubiern die langersehnte Freiheit in Aussicht – gegen einen hohen Preis. Diese reagieren wütend und lehnen den Vorschlag postwendend ab.

WASHINGTON – Das Volk der Transdanubier soll demnach erstmals nach jahrzehntelanger Unterjochung durch die Wiener einen eigenständigen Staat erhalten. Dafür darf Wien die bereits besetzten Gebiete mit umstrittenen Siedlungen wie der Seestadt Aspern annektieren. Zudem bleibt die „unteilbare Hauptstadt“, das Gänsehäufel, großteils in Wiener Hand, Transdanubien erhält lediglich den FKK-Bereich. Außerdem wird das gesamte Gebiet zur Kurzparkzone.

Trump präsentierte den Plan in Anwesenheit von Bürgermeister Michael Ludwig, der von einer „historischen Chance auf Frieden“ sprach. Er will noch heute tausende Parksheriffs einmarschieren lassen, um die Parkpickerl zu kontrollieren.

Protest

Doch unter den Transdanubiern stößt der Plan auf Ablehnung. Ihr Anführer, Kevin K. Kevinickzy, der nicht zur Präsentation nach Washington eingeladen war, erklärte, der Plan werde „im Mistkübel der Geschichte landen“.

Medien berichten von gewaltsamen anti-amerikanischen Protesten. Zornige Transdanubier sollen am Franz-Jonas-Platz mehrere abgelaufene McDonald’s-Gutscheinhefte verbrannt haben, nicht jedoch ohne vorher noch zu versuchen, sie einzulösen. Aus Floridsdorf wurden mehrere illegale tschechische Feuerwerksraketen in Richtung Wien abgefeuert. Die meisten schlugen jedoch in der Donauinsel ein, die 1972 als Schutzwall vor den Aggressionen der Transdanubier errichtet wurde.

Angespannte Lage

Unterdessen geht der von der Wiener Zentralregierung forcierte Siedlungsbau in den Gebieten des sogenannten Ost-Donaulands ungebremst weiter und sorgt für neue Konflikte.

„Schauen Sie dort drüben, im trostlosen Niemandsland dieses verfallenen Fabrikgeländes ohne Öffi-Anbindung, da bauen‘s jetzt wieder 500 Genossenschaftswohnungen für die feinen Wiener hin“, schildert Josef T. (78). Der Widerstandskämpfer hat sich mit Gleichgesinnten in einem Kleingartenverein verschanzt und will ab sofort jeden Sonntagmorgen mit einem Rasentraktor-Korso auf die Lage seines unterjochten Volkes aufmerksam machen.

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Endlich kommt von dem Trump einmal ein vernünftiger Vorschlag. Dass ich das noch erleben durfte! Nach der Abtrennung von Transdanubien eine Mauer bauen!

Ichfindslustig

Ja genau, wer braucht schon die Wiener. Ich bin für eine hohe Mauer als Schutz für Transdanubien.

zwonko67

Das Gänsehäufel ist für ewig unteilbar! 😡

dierola

die russen sind freiwillig aus wien abgezogen. einfach eine mauer drumherum und fertig…

Wien 1:0 Mordor

Ich nominier den Artikel vorsorglich schon mal für die Wahl zum Artikel des Jahres. Sehr gelungen.

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