Zur Abschreckung: Mikl-Leitner stellt hunderte Mikl-Leitner-Puppen an Grenze auf


Puppen

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Erst gestern kündigte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner „besondere bauliche Maßnahmen“ an der Grenze an. Bereits heute will sie zur Tat schreiten und zur Abschreckung von neuankommenden Flüchtlingen hunderte Mikl-Leitner-Puppen an der Grenze aufstellen. Menschenrechtsaktivisten sind entsetzt, Asyl-Hardliner aus der FPÖ applaudieren.

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Bei einem Lokalaugenschein in Spielfeld ist bereits eine Puppe zu erblicken. Von weitem sieht sie der Innenministerin tatsächlich zum Verwechseln ähnlich. Erst nachdem ein Polizist uns versichert, es handelt sich wirklich nur um eine Puppe, trauen wir uns, näher zu kommen.

Dort, wo sich normalerweise die Augen befinden, wurden Bewegungsmelder eingebaut. Werden sie ausgelöst, ertönt aus einer Box eine Audiobotschaft der Ministerin: „Husch, husch! Hier gibt’s ka Asyl à la Carte!“ Das Tonband ist so laut und grell, dass selbst einige Krähen in der Nähe vor Schreck zu Zugvögeln werden und in Richtung Süden davonfliegen.

Aus der Opposition gibt es schon erste Reaktionen. „Diese Maßnahme ist außerordentlich hart“, meinte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. „Aber man darf kein Mitleid haben. Denn wo sollen wir die alle unterbringen? In meiner 7-Zimmer-Dachwohnung ist ja wohl wirklich kein Platz.“

Sollten die Puppen auf Dauer keine Wirkung zeigen, werden auch Grenzzäune laut einem Insider nicht mehr ausgeschlossen. Da hier jedoch innerhalb der Regierung große Uneinigkeit herrscht, zeichnet sich eine österreichische Lösung ab. Demnach soll der Zaun nur etwa einen Meter hoch sein.

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(Inspiration: MacLemon/Twitter. Foto: Erwin Scheriau / APA / picturedesk.com)


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ztirf

Eigentlich nicht wirklich gut durchdacht – denn wenn man die Puppen an den EU Aussengrenzen aufstellen würde, würden die Touristen nicht fernbleiben bei uns

x

Eigentlich nicht wirklich durchdacht, denn wenn man die Puppen gleich an der EU -Aussengrenze aufstellt, dann kommen die Touristen doch noch zu uns

ztirf

sorry 2x gepostet :-(

Harry

Johanna Mikl-Leitner patroulliert ab sofort höchstpersönlich mit Sturmgewehr und Megaphon bewaffnet im Stechschritt an der Grenze. Mit Nudelsieb am Kopf – der Frisur wegen. Vorher hatte sie noch bei Maria Fekter ein Einzel-Coaching: „Erfolgreicher Widerstand bei kindlichen Rehäuglein-Blicken“…

Jasmin M.

Eine bessere Möglichkeit wäre, wenn man noch zusätzlich Strache-Puppen aufstellt. Oder man übersetzt die Plakate und Zitate von der FPÖ in Arabisch. Da weiß man gleich, wer ein „Wirtschaftsflüchtling“ ist, weil die Syrer gleich wieder heimrennen. Sie werden nicht in Österreich bleiben wollen. Der Nachteil wäre aber, dass man sich in Zukunft noch mehr für die „Patrioten“ schämen müsste… :-P ;-)
P.S.: Meine Vorschläge zum Übersetzen wären „[…] Erd- und Höhlenmenschen [….]“ (Höbart, er meinte damit Asylanten) und „Heimatliebe statt Marokkanerdiebe“ (irgendein Wahlplakat)

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