„Zieht unseren Beruf in den Dreck“: Terroristen-Kammer fordert Rücktritt von Landbauer


Al Kaida Video

So nicht! Dass Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer den Begriff „Terroristen“ als alltägliche Redewendung verwendet, löst den Unmut der Terroristen-Kammer aus. Kammerpräsident und Al-Qaida-Chef Saif al-Adel zeigt sich empört und fordert den Rücktritt von Landbauer. 

KANDAHAR / WIENER NEUSTADT – Saif al-Adels Hand zittert vor Wut. Er versteckt sie unter dem Tisch und lässt sich nicht anmerken, dass er kurz davor ist, zu explodieren – und zwar nicht auf eine gute, märtyrerhafte Art und Weise.

„Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie Tag und Nacht hart arbeiten, um Ungläubige in aller Welt in Angst und Schrecken zu versetzen… Und dann kommt so ein lächerlicher Lokalpolitiker dahergelaufen und vergleicht Sie mit irgendwelchen Teenies, die sich auf eine Straße kleben. Dafür steh ich sicher nicht in der Früh auf!“

Beleidigung aller Terroristen

Der Al-Qaida-Chef fordert Konsequenzen: „Dieser Kreisverkehr-Bin-Laden Landbauer gehört vor das schlimmste Tribunal auf Erden gestellt: eine Disziplinarkommission der WKO.“

Die Aussagen seien eine „Beleidigung für uns ehrliche, hartarbeitende Terroristen“, so al-Adel, der jedoch auch bekräftigt, die Anliegen der Klimaaktivisten ernst zu nehmen: „Wir sind in dieser Frage fortschrittlicher als die ÖVP oder die FPÖ. Wir verzichten bei unseren Anschlägen schon lange auf klimaschädliche Flugzeuge, erst gestern sind wir sogar mit einem Tesla in eine pakistanische Militärbasis gerast.“ Al-Qaida gilt damit als erste klimaneutrale Terrorgruppe weltweit. 

Großes Potenzial

Für Landbauers persönliche Terror-Karriere hat Saif al-Adel noch Hoffnung: „Die Rechten sind bei Anschlägen weltweit ganz vorn dabei – man denke da nur an Breivik oder an den Christchurch-Terroristen, das war handwerklich pipifein. Landbauer hat großes Potenzial, irgendwann doch noch zum echten Nazi-Terroristen zu werden. Bis jetzt redet und singt er nur von der siebten Million, aber ich könnte ihn mir gut als Briefbombenattentäter vorstellen.“

Auch Landbauers Ablehnung der Menschenrechte sei vielversprechend. „Außerdem lebt er in Wiener Neustadt, dem Kandahar des Westens.“

Es bleibt zu hoffen, dass sich Landbauer die wohlmeinenden Ratschläge des Al-Qaida-Chefs zu Herzen nimmt und sich irgendwann seinen großen Traum erfüllt: ein echter, respektierter, rechtsextremer Terrorist und seriöser Landeshauptmann zu werden.

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38 Kommentare
  • Ich muss Saif al-Adel hier scharf kritisieren und korrigeren:
    Landbauer hat sicher großes Potential – allerdings doch nicht als Briefbombenattentäter – erst am Schreibtisch wird er so richtig aktiv und organisiert die 7. Million.

  • Einer der so patschert is und über ein Liederbuch stolpert soll aufpassen das er sich nicht selber in die Luft sprengt😆😅🤣😂

    • trotz meiner theatralischen Performanance darf ich darauf hinweisen, dass
      ICH JETZT IM VORARLBERGER FASCHING ALS KLIMAKLEBER GEHEN WERDE.
      so jetzt is raus

  • >
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