Zeugenaussage erst der Anfang: Kurz bietet WKStA kleine Spende an


Kurz mit Fünf-Euro-Schein in der Hand
Jeff Mangione / picturedesk.com (Montage)

Bundeskanzler Sebastian Kurz will die falschen Vorwürfe gegen seine Partei aus der Welt schaffen. Eine kleine Spende an die WKStA soll das nun beschleunigen. In einer höchst vertraulichen Unterredung zwischen Kurz, Staatsanwalt, Krone, Kurier und Tagespresse schob der Bundeskanzler der Behörde einen Fünf-Euro-Schein zu, um seine Unschuld zu beweisen.

WIEN – Sonnenaufgang. Der Kanzler betoniert sich noch einmal seine Haare zurecht, räuspert sich und läutet mit einem 5-Euro-Schein in der Hand an der Tür der WKStA. Verschlafen öffnet ein Staatsanwalt. „Haben Sie vielleicht eine Minute Zeit, um über Gott zu reden?“ Der Staatsanwalt will die Türe schließen. „Wir ham eh erst gestern über dich geredet, kein Interesse.“ Kurz schiebt einen Fuß in den Spalt. Dann beginnt der Kanzler, die kleine Grußkarte in seiner Hand vorzulesen.

„Liebe sogenannte Justiz! Dass unser Finanzminister korrupt gewesen sein soll, dass sich die neue Volkspartei kaufen lässt, und dass es nachts dunkel wird und im Winter kalt, das sind doch alles nur fehlerhafte Fakten, eine unwahre Wahrheit, eine korrekte Falschinfo, ein anpatzerisches Anpatzen, das hat doch bitte alles nichts zu tun mit der wichtigsten Säule unserer Demokratie: der Message Control“, erklärt Kurz. Der Staatsanwalt wippt auf seiner Fußmatte herum.

Perfekter Schwiegersohn

Kurz wird ernst. „Man kann für das Erhalten einer SMS ja nichts dafür, und noch weniger kann man dafür, wenn man alles genauso tut, wie in der SMS verlangt. Und es ist doch wirklich nichts Ungewöhnliches, dass man sich mit seiner Schwiegertochter einen Termin über den Gernot Blümel ausmacht. Ich denke, und Sie kennen mich, ich denke sehr gern, dass jeder von uns schon einmal eine Schwiegertochter über den Gernot Blümel zu einer Geburtstagsfeier eingeladen hat.“

Auch er selbst kommuniziere mit seiner Schwiegermutter ausschließlich über Gernot Blümel. „Wenn Sie mich dafür verhaften wollen, dass ich so ein lieber Schwiegersohn bin, dann bitte, verhaften Sie mich, schuldig im Sinne der Anklage, und führen Sie sofort eine Hausdurchsuchung in meinem riesigen Herz durch.“

Taschengeld

Der Kanzler lässt einen Fünf-Euro-Schein blitzen und senkt die Stimme: „Schau, mach mas am kurzen Dienstweg, alles klar? Da, kleines Taschengeld für eure Spürnasen, kaufts euch ein Gelato, und dann lassen wir’s gut sein, wir verstehen uns, capisci?“ Der Staatsanwalt schaut verdutzt, minutenlanges Schweigen. „Na gut, na gut, ihr seid‘s aber harte Verhandler“, lacht Kurz. „Wie wär’s mit dem da?“ Er zückt einen 49.000 Euro-Schein, den er von seiner Tante Heidi geschenkt bekommen hat.

„Eine schöne Frisur haben Sie da“, flüstert Kurz Richtung Staatsanwalt und fährt ihm durch die Haare. „Es wäre eine Schande, wenn Sie die nächsten sechs Jahre nicht zum Frisör gehen dürfen, weil wir in deinem Büro die britische Mutation finden…“ Bedrohlich zückt Kurz-Capo Gerald Fleischmann im Hintergrund einen PCR-Test und lädt ihn gut hörbar durch. Der Staatsanwalt schluckt und versteht.

Volle Kooperation

Kurz bietet der Behörde noch weitere Unterstützung an: „Ich stehe Ihnen jederzeit, sieben Tage die Woche, zur Verfügung, falls Sie mal Akten schreddern müssen, melden Sie sich einfach.“ Der Staatsanwalt wirkt nervös und schließt die Tür wieder. Kurz guckt noch einmal durch das Schlüsselloch und grinst unsicher: „Aber nicht per WhatsApp, ok?“

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Herzlichen Dank Euch TP-Leuten, Ihr helft einem, Wut und Zorn über das Aschbachern (= blenden, tricksen, täuschen) der Kurz- Bande kurz zu verdrängen.

Mit Verlaub, aber dass sich der Messias selber die Haare zurecht betonieren soll, dabei handelt es sich mit Sicherheit um fehlerhafte Fakten…

Für 600 Euro würden sicher einige gerne „betonieren“. Vor allem Bauarbeiter.

George Soros, Bill Gates und Tal Silberstein haben sicher einen Konsulentenvertrag mit der WKStA. Wie sonst kann man nur auf die Idee kommen eine unangekündigte Hausdurchsuchung bei einem angesehenen Bürger zu machen und sein letztes Notebook zu beschlagnahmen. Wie sollen jetzt nur die fehlenden Nullen im Budget ergänzt werden.

da finden sich im Hohen Haus eh genug…

Die Staatsanwaltschaft ist korrupt! Sie lässt sich NICHT kaufen???
Das gehört verfolgt!

Bearbeitet von Otc

*reformiert

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