International

Will keine Einmischung aus dem Ausland: Erdogan verbietet Kurz Wahlkampfauftritt in Ottakring

Eigentlich wollte ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz heute einen Wahlkampfauftritt in Ottakring abhalten. Doch der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan macht ihm jetzt einen Strich durch die Rechnung. Er verbittet sich jede Einmischung aus dem Ausland und ließ den geplanten Auftritt von Kurz gesetzlich verbieten.

„Wir wollen keine Stimmungsmache auf unserem Staatsgebiet. Weder in Ankara, noch in Istanbul, noch in Ottakring“, sagte Erdogan in einer Rede vor Anhängern. „Der österreichische Wahlkampf betrifft nur Österreich. Kurz möchte mit seiner hasserfüllten Rhetorik die türkische Gesellschaft spalten.“

Kurz plante ursprünglich eine Wahlkampfrede vor allen beiden einheimischen Unternehmern am Brunnenmarkt. Der ÖVP-Spitzenkandidat will sich nicht unterkriegen lassen. Laut seinem Sprecher will er versuchen, die Rede wie geplant abzuhalten. Kurz wird er mit seinem Dienstwagen – einem tiefergelegten 7er-BMW – hinfahren, um in Ottakring nicht aufzufallen.

Eklat

Doch am frühen Nachmittag kommt es zum Eklat. Sebastian Kurz wird in der Ottakringer Straße von türkischen Zollbeamten aufgehalten und zurückgeschickt, da er keinen gültigen Galatasaray-Schal in der Heckscheibe vorweisen kann. Jetzt soll der türkische Botschafter ins Außenministerium einbestellt werden. Dort wollen sich Kurz und der Türkei-Gesandte gegenseitig bilateral Nazivergleiche vorlesen.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Mm

    09.10.2017 um 21:07

    Türken raus ausser unserem schönen Land.
    Bitte geht’s eigentlich Fach heim eich braucht und will kein Österreicher

  2. Mustafa-Maria Atatürk,Graz-Griesplatz

    06.10.2017 um 19:28

    Präs. Erdogan, ein fürsorglicher Landesvater, beschützt seine Schäflein (=kleine Schafe) auch im feindlichen Österreich.

  3. Günther Entinger

    06.10.2017 um 10:02

    Was hat erdogan in österreich und in der ganzen EU zu sagen???? Gar nichts!!!! Der soll dort den Mund aufreißen wo er hingehört nähmlich in der Türkei

  4. "Experte"

    05.10.2017 um 20:52

    #Peter Heute, in 10Jahren? O P T I M I S T.

    • johnny b. goode

      05.10.2017 um 21:46

      In 10 Jahren werden wir ganz andere Probleme haben. ZB. wenn ein grenznahes Atomkraftwerk eine GAU baut oder wenn Terroristen (egal welchen Hintergrunds) es nicht verputzen können, dass die Leute in Österreich so gemütlich und friedlich vor sich hinleben.

  5. Peter Heute

    05.10.2017 um 19:17

    Heute lachen wir darüber! Spätestens in 10 Jahren ist es Realität!

  6. Karl Lasnik

    05.10.2017 um 17:42

    Fenerbahçe!!!!

  7. Reiner Tor

    05.10.2017 um 10:20

    Warum fährt Kurz selber – im TV hat er auch den Moser zum Absondern von Fadgas hingeschickt. In Ottakring wäre Sobotka der Richtige, da rennen selbst „gelernte“ Österreicher davon…

  8. Eliten

    04.10.2017 um 19:22

    heben auch einen Vorteil: dass man ihre Untaten nicht erkennt. Daher: http://myfonts-wtf.s3.amazonaws.com/65/658f70778d770a552e7d89227d79cb34.48458.jpeg

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben