Wirtschaft

Wertvoller als Gold: Großmutter sammelt für Enkel Butterbrote im Safe

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Die Butterpreise gehen durch die Decke. Immer mehr Menschen entdecken das Milchprodukt jetzt als verlässliche Geldanlage. So auch Roswitha Burger (73) aus Amstetten. Sie sammelt für ihre Enkel seit Kurzem Butterbrote in ihrem Safe.

„Man will seinen Enkerln ja was hinterlassen“, erklärt Burger, die ihr gesamtes Vermögen von mehreren zehntausend Euro in zwei Kilo Butter investiert hat. „Der Bank vertraue ich nicht. Und im Sparstrumpf ist die Butter nicht vor Einbrecherbanden sicher.“

In einigen Jahren, wenn ihre Enkel das Erbe antreten, dürfen sie sich über ein fettes Buttervermögen freuen.

Butterreserven

Die enorme Wertsteigerung von Butter hat längst auch eine volkswirtschaftliche Dimension. So plant die Österreichische Nationalbank sämtliche Goldreserven abzustoßen und auf Butter umzustellen. „Wir haben bereits eine riesige Kühlanlage im Keller eingebaut, damit sich das Staatsvermögen im Sommer nicht verflüssigt“, zeigt sich ÖNB-Präsident Nowotny zufrieden.

Auch Internetunternehmer machen sich die hohen Butterpreise zu Nutze. Der nigerianische Prinz Aloye Odike II. versucht schon seit Wochen vergeblich, Österreichern per Email seine drei Kilo Butter zu schenken. „Niemand antwortet mir“, wundert er sich.

Jeder will derzeit auf den Butterhype aufspringen und an der Preisexplosion mitnaschen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Hype nicht als Butterblase entpuppt.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Kathrin

    25.09.2017 um 16:44

    Einer Satirezeitung verzeihe ich diesen Artikel (bzw. find ihn sogar witzig). Bei den „seriösen“ Medien geht mir die Jammerei langsam auf den Butterkeks.

    Der durchschnittliche Österreicher/die durchschnittliche Österreicherin isst 5 Kilo Butter pro Jahr. Das sind also 20 Packerl a 250 Gramm. Der Preis für ein Packerl Butter hat sich um 50 Cent erhöht. Das ist eine Erhöhung von 10 Eiro pro Jahr und Person. Schock!!!

    Wenn sich der Benzinpreis um 10 Cent pro Liter verteuert, dann sind das bei einer Tankfüllung von 60 Litern schon 6 Euro.

    Schon mal darüber nachgedacht?

  2. Darth Butter

    15.09.2017 um 21:59

    Komm auf die Butter Seite der Macht.

  3. "Experte"

    14.09.2017 um 22:09

    @Tom Jericho
    Falsche Baustelle.

  4. Peter Hofmüller

    14.09.2017 um 14:22

    Und ja nicht zu dick bestreichen ,unser tägliches (Butter) Brot gib uns heute…
    Ach ja…..

  5. Tom Jericho

    14.09.2017 um 10:06

    Als ich „wertvoller als Gold“ gelesen habe, habe ich natürlich zuallererst an „Asylwerber“ gedacht – aber dafür ist Omas Safe wohl zu klein…

  6. Robby

    14.09.2017 um 07:48

    Wertvoller als Gold :)))

  7. "Konsument"

    13.09.2017 um 17:49

    1974 Ölkrise: Autofreier Tag, Pickerl auf der Windschutzscheibe.
    2017 Butterkrise. Vorschlag: Butter-freier Tag, sichtbares ,Pickerl am T-Shirt, BH, Slip, Socken etc.

  8. Anarchophobe

    13.09.2017 um 17:13

    Die gescheite Großmutter beherzigt nur eine alte Binsenweisheit: Alles in Butter!

  9. "Experte"

    13.09.2017 um 16:30

    Solange die Dame ihre BUTTER(brote) nicht auf ihrem Kopf deponiert – kein Problem.

  10. Herr Karl

    13.09.2017 um 15:47

    und wir lachen immer über die, die Butter am Kopf haben, die haben jetzt was für die schlechten Zeiten und ein Butterbrot als Erbschaftssteuer

  11. Al Bundy

    13.09.2017 um 15:11

    Es ist ja auch an der Zeit, dass ich auf die Butterseite falle. Die massive Manipulation der Butterberge durch intensiven Großeinkauf von Butterpapieren dürfte sich lohnen. Ebenso die Spekulation in Spekulatius. Diese sollte in den nächsten Tagen bierige Gewinne einfahren.

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