Wegen Gastro-Registrierung: Wiener (38) verlegt „Home Office“ in eigene Wohnung

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Die in Kraft getretene Registrierungspflicht für Lokalbesucher stellt nicht nur Wirte vor Herausforderungen. Sie bringt auch viele Arbeitnehmer in Bedrängnis. Aus Angst vor beruflichen Sanktionen verlegen sie ihr Home Office nun in ihr tatsächliches Zuhause.

WIEN – Lokalaugenschein im „Café zum fidelen Hundstrümmerl“ am Wiener Margaretengürtel. Seit Mai geht der 38-jährige Christian Blaschke jeden Tag zu seinem Bürojob als Finanzprokurist in das beliebte Beisl. „Daheim komme ich ja zu nix. Die stündlichen Teambesprechungen mit meiner Frau, die Gehaltsverhandlungen mit den Kindern und das permanente Mobbing der Kaffeemaschine.“