War nie beim Bundesheer: Van der Bellen muss Grundwehrdienst nachholen


Böse Überraschung für den gewählten Präsidenten: Durch einen anonymen Hinweis aus der Bevölkerung wurde bekannt, dass Van der Bellen bis dato keinen Präsenzdienst in Österreich abgeleistet hat. Damit der designierte Präsident im neuen Jahr dennoch sein Amt als Staatsoberhaupt – und damit auch als Oberbefehlshaber des Bundesheeres – antreten kann, muss der 72-Jährige nun seinen 6-monatigen Wehrdienst nachholen.

„Unter dem Pseudonym ‚Norwald Gerbert Hoffer‘ hat uns ein besorgter Bürger aus dem Burgenland auf diesen Missstand aufmerksam gemacht, den wir nach einer aufwändigen Prüfung auf Wikipedia dann auch bestätigen konnten“, so ein hochrangiges Mitglied der Stellungskommission auf Tagespresse-Nachfrage.

Lokalaugenschein

Bereits vor einigen Tagen rückte Van der Bellen ein. Wir besuchten ihn in der Wiener Maria-Theresien-Kaserne, wo er derzeit seine Grundausbildung absolviert.

„Rekrut Van der Bellen, rechts um! Jetzt rennt der scho wieder nach links, rechts hob i g‘sogt! Van der Bellen, es reicht! Sofort umfoin auf Zwanzig! Gemma!“ Der prominente Grundwehrdiener geht mit einem „Jawoll, Herr Kapellmeister“ in Liegestützposition.

Sein Gruppenkommandant Stabswachtmeister Schleiffer schildert uns währenddessen die Fortschritte seines Schützlings: „Fürs Exerzieren ist er net zu gebrauchen, aber gestern beim Manöver hat er in der Zigarettenpause im Alleingang acht feindliche Stellungen ausgeräuchert und dann auch noch alle Schützengräben vernichtet. ‚Ich muss alle Gräben zuschütten! Alle!‘ hat er dabei wie besessen geschrien. I glaub der wird noch ein hohes Viech bei uns.“

Schockmoment

Doch dann wird es urplötzlich hektisch: Nach einer halben Liegestütze beginnt Van der Bellen zu röcheln und bekommt einen heftigen Hustenanfall. „ABC Alarm! Sofort aufe mit die Zutz!“, schreit der Ausbilder. Während alle Grundwehrdiener schnellstmöglich ihre Gasschutzmasken aufsetzen, kommen zwei Sanitäter angerannt und stecken dem prominenten Rekruten umgehend 20 Marlboro auf einmal in den Mund, worauf dieser tief inhaliert und sich im ausbreitenden toxischen Nebel rasch wieder erholen kann.

(Alexander Lueger. Foto: BMLVS/PAIL/Montage)

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Fehler im Artikel: VdB raucht rote Chesterfield und keine Marlboros. Unglaubwürdig, dass er sich damit erholen kann

Mia hot dea Varein ocht Monat meines Lebens kost. I dadat voaschlogn, dass ma des zum System mochn soitn. Noch da Pesnionierung is eh den Meistn daham fad. Deshoib schlog i voa, das ma de Weapflicht gleich noch’m Pensionsauntritt obsoiviern soittat. De Puffn is daunn eh an liaba ois de Oide daham. De Oidn bringan fü mea Lebenserfoarung mit. LaungzeitLKW-Foara kinan zum Beispü glei eni in Ponza. Denan braucht ma net vü eaklean. De gaune Soch wutat daduach vü bülliga. Außadem brauchn de Oidn kann Soid. De kriagn eh de Pesni. Und waunn mas gschickt austöt, daunn kinan de Konsulta… Mehr »

Naja… ein Bundespräsident der nicht beim Heer war. Alles halb so schlimm, wir hatten ja auch schon einen Verteidigungsminister der nicht bei dem Verein war!

Einschlägige Vorbildung scheint einen als Minister sogar auszuschließen!
Gesundheitsminister die nicht gesund sind, Bildungsminister die keine Spur von Bildung erkennen lassen, Verkehrsminister die nur als Beifahrer am Verkehr teilnehmen, Innenminister die sich für Außenminister halten und Verteidigunsminister die nur ihren Sitzplatz verteidigen sind wohl eher die Norm.

p.s.: /innen oder /inninen dürfen frei ergänzt werden

* Verteidigungsminister Robert Lichal: Weißer Jahrgang
* Verteidigungsminister Werner Fasslabend: Untauglich
* Verteidigungsminister Norbert Darabos: Zivildienst

* Güni Bladder aus Trrol: Erster beim Tontaubenschießen des Hobbyschützenvereines Reichenau Nord-Süd.

früher hatte man Respekt vor höheren Ämtern, ja sogar vor den Mitmenschen. Ich habe das heute noch und es hat mir noch nie geschadet. Wie wäre es, diesen Respekt auch heute wieder aufkommen lassen würden? Das Leben wäre wieder viel schöner und friedlicher. Ich wünsche allen einen schönen weihnachtsfeier en, auch jenen, die‘ s damit nicht so ernst nehmen…

Das würde mir auch gefallen.
Lang lebe das Triumvirat aus Bürgamoasta, Lera und dem Pfaffn.
Damit die Leute wieder wisse wer Chef im Ort ist!

Ja, früher hatten wir viele Dinge, die noch keinem geschadet haben. Zum Beispiel auch die g’sunde Watsch’n.

Ja, die frühet die g’sunde Watschen kriagt haben, sind heute unsere Politiker. Soll einer sagen, dass die g’sunde Watschen nit schadet?

Genau, früher war alles besser. Wir Satiriker im antiken Griechenland haben nie höhere Ämter kritisiert. Oh, Moment – haben wir doch.

Nicht jeder substanzlose Dummfug ist auch Satire.

Tja.

Da werden wohl die „Burschis“, für VdB einspringen müssen !

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