„Vorsorge gegen Altersarmut“: Kurz empfiehlt Kauf von Skipässen


Sebastian Kurz
Dragan Tatic/BKA, Depositphotos, Montage

Visionär: ÖVP-Chef Sebastian Kurz präsentierte heute im Rahmen einer Veranstaltung eine bahnbrechende Idee: Er empfiehlt jungen Menschen als Vorsorge gegen Altersarmut den Kauf von Skipässen. 

WIEN – „Ein, oder besser zwei Skipässe für ein Wochenende in Ischgl, und Sie brauchen sich keine Sorgen mehr um Ihr Auskommen im Alter zu machen“, referiert Kurz. „Und wenn Sie nicht genug Geld haben, dann machen Sie es wie ich beim Computerspiel ‚Die Sims‘ und geben Sie am Bankomat-Terminal ein paar Mal ‚rosebud‘ ein.“ Aufmerksam schreiben die JVP-Funktionäre mit. 

Unbezahlbarer Traum

„Das ist einfach weltfremd“, schüttelt Familienvater Markus Grims den Kopf, während er bei der Bank um einen Kreditrahmen für einen Skitag in Sölden ansucht. „Kurz lebt offenbar in einem Elfenbeinturm und weiß nicht, wie unbezahlbar Skipässe mittlerweile geworden sind. Wir müssen jedes Jahr entscheiden: Skiwochenende, oder doch ein Punsch beim Christkindlmarkt?“

Für den österreichischen Mittelstand ist Skifahren inzwischen ein unbezahlbarer Traum geworden, klagt Grims: „Wir starren traurig aus unserem 240 qm² Niedrigenergiehaus auf unsere drei SUVs und müssen den Kindern erklären, dass es heuer leider keine 29-Euro-Kässpätzle auf der Almhütte gibt. Es ist schrecklich.“

Finanzexperten beobachten die Preisentwicklung bei Skipässen seit längerem, wie Investment Punk Gerald Hörhan auf einer Fachtagung erklärt: „Hallo Leute, ein Haus auf Pump in der Pampa? Finger weg! Steigen Sie jetzt in den Skipasshandel ein! Ich hab mit 19 einen Skipass von der Oma geerbt und bin jetzt im Besitz von fünfzehn Skipässen von London bis Shanghai! Was jammern Sie? ‚Aber ich hab eine Familie‘? Na und, wo würden Sie lieber schlafen: Ein Leben lang in einem gottlosen Elk-Haus in Kleinmürbisch oder für einen Tag in einer hypermodernen Gondel am Arlberg?“

Leistbare Skipässe

Um die Koalitionsgespräche mit den Grünen nicht zu gefährden, hat Kurz auch einen Vorschlag, um leistbare Skipässe für alle fördern. „Wer sich die echten Skigebiete nicht leisten kann, weil er er Hackler ist, der nichts leistet, oder einfach nur ein Asylwerber, den wir uns nicht leisten können, weil er sich zu viel leistet, der kann sich einen Skipass für die neuen leistbaren Proleten-Pisten kaufen, die wir bald aufsperren.“ Noch in dieser Saison eröffnet ein Lift auf dem Müllberg der Deponie Triester Straße.


21 Kommentare, 1k Share
1500
15 Kommentar Themen
6 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
19 Kommentatoren
neuste älteste top
Duchblicker

Mir fehlt in dem Artikel die Begründung wie durch den Kauf von Skipässen Altersarmut verhindert werden soll. Also heute leider (wieder einmal) Thema verfehlt

eli

Skifahren ist gefährlich und wenn man dann einen tödlich Unfall baut hat man keinen Problem mit der Altersversorgung 🤷🏻‍♀️

Er ist und bleibt und ist und bleibt und ist ein

Übeltäter:

„I hätt beim Moln
ka Bia saufn solln“,
hot da Konzla gmant.

Und er lebt dann von

Skispesen?

Ich

wünsch diesem miesen Halunken die ärgste Altersarmut, die ein menschliches Wesen je erlebt hat.

Choose A Format
Personality quiz
Series of questions that intends to reveal something about the personality
Trivia quiz
Series of questions with right and wrong answers that intends to check knowledge
Poll
Voting to make decisions or determine opinions
Story
Formatted Text with Embeds and Visuals
List
The Classic Internet Listicles
Countdown
The Classic Internet Countdowns
Open List
Submit your own item and vote up for the best submission
Ranked List
Upvote or downvote to decide the best list item
Meme
Upload your own images to make custom memes
Video
Youtube, Vimeo or Vine Embeds
Audio
Soundcloud or Mixcloud Embeds
Image
Photo or GIF
Gif
GIF format