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Vorbild Amazon: Post stellt gelbe Zettel künftig per Drohne zu

Alles neu heißt es bei der österreichischen Post, die sich Amazon als Vorbild nimmt. Die Post stellt alle Gelben Zettel in Zukunft per Drohne zu. Diese sollen noch leiser arbeiten als ihre menschlichen Kollegen, so die Post. Auch wenn man zuhause ist, soll man gar nicht merken dass sie da war.

Vorbildlicher Kundenservice

Als besonderen Service kann die Drohne mit der Smartphone-App der Post auch umgeleitet werden, um sich den gelben Zettel per Zufallsgenerator an den Arbeitsplatz, in ein fremdes Stiegenhaus oder an einen völlig unbekannten Menschen in der Nachbarschaft liefern zu lassen.

Programmierer der Post arbeiten sogar an einer weiteren Funktion, bei der die Drohne an der Tür klingelt und dann sofort wegfliegt, bevor man die Tür öffnen kann.

Gelbe Innovationsoffensive

Die Drohnen-Zustellung ist allerdings nur der Vorbote einer noch größeren Innovation. „Bald starten wir mit einer Neuerung, die das gesamte Briefwesen revolutionieren wird“, berichtet Post-CEO Georg Pölzl. In Zukunft sollen Briefe mit der Post auch in digitaler Form – als so genannte „E-Mail“ – versendet werden können.

Dazu muss allerdings der Heimcomputer erst mit der Telegrafenleitung verbunden werden. Das Porto für einen elektronischen Brief (Inland) wird 11,97 Euro ausmachen und muss vor Versand in bar oder als Stempelmarke bei einer Postfiliale eingezahlt werden.

Die Zustellungszeit soll nur sensationelle 24 Stunden betragen, wenn der elektronische Brief bis 14 Uhr weggeschickt wird. Auch Einschreiben können getätigt werden, dazu muss nur der Computer zu einem Schalter gebracht und der Bildschirm von einer Drohne abgestempelt werden.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Wollteppich

    20.04.2017 um 15:23

    Das sind dann wohl auch die einzigen Dinge die rechtzeitig zugestellt werdern :)

  2. L

    12.04.2017 um 23:44

    Das heißt „Telegraphenleitung“! Verdammte Lügenbreße, kann nicht einmal Rechtschreiben!

  3. nidu

    05.04.2017 um 23:05

    Wie kommt man nur auf so geniale Ideen ?!
    Habe heute schon meinen Hamster Briefmarken fuer meine eMails befeuchten lassen; schicke sie morgen an diese krasse Post-Drohne …
    Ps Danke Tagespresse !!;))

  4. Kneisser

    05.04.2017 um 17:39

    Solange es keine digitalen Leberkässemmeln gibt, ist die Welt noch nicht verloren.

  5. MichaelvomSirius

    05.04.2017 um 15:14

    Alles nur ein abklatsch eines alten Hutes.
    Dieses System nannte sich damals Telegram.
    Das Telegram wurde seinerzeit noch von einem Postmeister persönlich
    überreicht und konnte teilweise sogar Klingeltöne in 8bit Qualität abspielen!
    Bei Interesse erkläre ich auch gerne noch das Telex Gerät und wie man schon vor dem Smartphone Chatnachrichten mit viel mehr als 160 Zeichen schreiben konnte. Tja, da staunt der grüne Hippster.

  6. Hermes, GB

    05.04.2017 um 12:55

    Yesterfake. Die gelben Zettel der ULP werden längst im Coworking von privaten EPUs in Begegnungszonen hinter Scheibenwischern deposited und können über das Display der AC abgerufen werden.

  7. Ein linksextremer antifaschistischer veganer CO2-footrpint-neutraler glutenbewusster pflastersteinexpressionistischer Student im 48. Semester

    05.04.2017 um 11:43

    Da wird über Umwege ein Überwachungsstaat aufgebaut. Die Drohnen, die nach 5 Jahren Dienst nicht in Frühpension geschickt werden, müssen sich zu Polizeidrohnen ausbilden lassen. Die werden dann bei unseren Demos zur Aufzeichnung unserer künstlerischen Pflasterstein-Wurf-Happenings verwendet. Einschränkung der Meinungsfreiheit!
    Peace!

  8. fernseher

    05.04.2017 um 11:04

    Briefe in digitaler Form versenden? So ein Unsinn!

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