Unfassbares Martyrium: Wiener (38) musste sieben Minuten auf Bus warten


Bus

Mehr als sieben Minuten musste der Wiener Helmut T. gestern an einer Haltestelle in Wien-Josefstadt auf den nächsten Bus warten. Behörden sprechen von einem „unfassbaren Martyrium“. Selbst Ärzte sind sich einig: Dass der 38-jährige Büroangestellte den Vorfall überlebte, grenzt an ein Wunder.

Todesangst
Wie jeden Abend wollte Helmut T. an der Piaristengasse in den Bus einsteigen, doch dem Blick auf die Anzeigetafel folgte der Schock: Sieben Minuten Wartezeit. „Ich dachte, das war’s, das ist der sichere Tod, ich hatte bereits mit dem Leben abgeschlossen“, erzählt der Büroangestellte von seinen ersten Gedanken.

Das Opfer hatte kaum mehr Akku und wollte eigentlich den Rettungshubschrauber rufen, damit dieser ihn bergen könne. Doch dabei kam es zu einem verheerenden Zwischenfall: „Ich hab auf Facebook ein Katzenvideo gesehen, das hab ich dann so lang geschaut, bis der Akku leer war.“

Glück
Zur Zeit des Zwischenfalles hatte es draußen plus 8 Grad, was laut Ärzten für einen Wiener jedoch gefühlten minus 30 Grad entspricht. Helmut T. hatte gerade noch einmal Glück im Unglück, da er lebensnotwendige Dinge wie ein Ottakringer und drei Zigaretten bei sich hatte, die er streng rationieren musste bis der Bus kam.

T. klagt an
„Ich habe sieben Minuten meines Lebens verloren, die ich nie wieder bekommen werde“, ist Helmut T. zornig. „Unter normalen Umständen hätte ich die Zeit sinnvoll nutzen können, wäre früher daheim gewesen und pünktlich um 20:15 Uhr auf der Fernsehcouch gelegen.“

(Jürgen Marschal. Foto: Johannes Zinner/Wiener Linien, stockyimages/Fotolia, Montage)

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https://www.youtube.com/watch?v=938KwcfDQ2c&feature=youtu.be&t=175 Unsere seit Jahrzehnten den Osten bedrohenden Geisteskrüppel sind unfassbar.

https://www.youtube.com/watch?v=VuO2vQBwDGU&feature=youtu.be&t=956

Die Deppen bei uns müssen froh sein, dass sich Putin noch zurück hält, bei einem zu Recht aggressiveren Idioten wär’s schon passiert. Zu Recht, weil wir hier den Zwang ausüben. Da können Leute wie Seehofer nur als stabilisierend gelten.

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Anders wäre er zu lang gewesen und würde hier, wie bei anderen gesehen, überstehen, deshalb diese Maßnahme.

Solcher Spaß wird euch bald vergehen! Ein die NATO beliefernder Konzernvorstand der Firma Perkins, den ich beim Ausgehen kennen gelernt habe, hat unerklärt und spaßhalber gesagt: Immer schön vorsichtig und brav bleiben. Aber er wollte damit Macht demonstrieren. Ich hätte ihn sofort verschwinden lassen sollen.

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Mit diesem netten Herren nahm die Wirtschaftskrise seinen Anfang: Leiharbeit, Lohnunterdrückung über viele, viele Jahre, um mittels Wettbewerbsfähigkeit über die Südländer Herr zu werden.

Das ist ein großer Teil des Misserfolges der EU; und es wird heftigst am Irrtum weiter gearbeitet. Erinnert an den deutschen Russlandfeldzug mit Sommerbekleidung. Der Wahn wird schon aufgehen.

Tat er es? Wird er es?

Jetzt weiß ich was das heißt „verlinkt“.

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