Um Wahnsinn zu beenden: Rotes Kreuz startet „Stopp Pressekonferenzen“ App


Handy mit Stopp Pressekonferenzen App
Depositphotos (M)

Die zweite Welle sinnentleerter Pressekonferenzen hat Österreichs Bevölkerung brutal erfasst. Doch könnte jetzt moderne Technologie helfen? Das Rote Kreuz präsentierte heute eine App, die helfen soll, die steigenden Zahlen zu drücken und unser Nervensystem zu entlasten. 

WIEN – „Sobald ein Regierungspolitiker den Mindestabstand eines Babyelefanten zu einem Mikrofon oder einer Kamera unterschreitet, setzt ihn die App mit einen Stromschlag außer Gefecht“, erklärt Rot-Kreuz-Chef und ehrenamtlicher Tiroler Liftkaiser Gerry Foitik die Funktionsweise.

Zwecks Demonstration bittet er Sebastian Kurz vor ein Mikrofon, der exakt 99 cm vor dem Mikro von seiner Hosentasche aus zu Boden getasert wird. „Die Rhesusaffen in den Tests näherten sich nach dieser Erfahrung 48 Stunden lang keinem Rednerpult mehr“, erklärt Foitik zufrieden, während sich im Hintergrund Kurz wieder aufrappelt, instinktiv Richtung Kameras läuft und neuerlich niedergetasert wird. 20 Notfall-Pressesprecher eilen herbei. Mit vereinten Kräften halten sie den Kanzler vom Mikrofon fern und beruhigen ihn mit einem Instagram Live Video.

Akuter Anstieg

Der Handlungsbedarf war groß, nachdem zuletzt die Zahl der Pressekonferenzen wieder exponentiell anstieg und immer mehr Österreicher mit Symptomen einer „Post Pressekonferenz Belastungsstörung“ im Krankenhaus landeten.

Auf der Intensivstation des AKH schildert die 43-jährige Journalistin Gerlinde W. traumatisiert: „Mich verfolgen diese schrecklichen Bilder vom Kanzler, wie er süffisant schildert, er habe immer vor dem schwierigen Herbst gewarnt, und dazu noch dieses ratlose Gesicht vom Gesundheitsminister, DIESES RATLOSE GESICHT.“ Eine Intensivschwester, die gerade erst vor 301 Stunden ihren Dienst angetreten hat, zerrt sie weg.

Drastische Maßnahme

Die App, die unter dem Slogan „Schau auf dich, schau auch mich, aber hör auf ständig nach einer Kamera zu schauen“ läuft, wurde nötig, nachdem alle anderen Maßnahmen scheiterten. So konnten die Contact Tracer zuletzt bei 90 Prozent der verwirrenden Infos nicht mehr nachvollziehen, welcher Pressekonferenz sie entstammten.

Auch die Bevölkerung wird zur Mithilfe aufgerufen und gebeten, Pressekonferenz-Verdachtsfälle unter der Nummer 1460 zu melden. Der letzte Anruf kam aus der U6-Station Gumpendorfer Straße, wo ein bleich aussehender, zitternder Kurz angeblich wildfremde Passanten verzweifelt um einen „Schuss“ aus der Handy-Kamera anflehte.

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Da habt ihr euch wieder mal selbst übertroffen – Bravo!

DIE App installier ich mir sofort 😂!

Ich habe schon die für Beta User ätsch

Genau denselben Gedanken hatte ich auch!

Wenn man dem Basti die Pressekonferenzen nimmt, wird er bei Martin Ho sicher eine Ersatzdroge bekommen.

Verlierer diese App sind wunderschöne Menschen, die z. Zt. (oder 8 lange Jahre) nicht vor die Kamera treten dürfen.

Die flachen Wortwitze gepaart mit den steilen Anspielungen geben den gansen Artikel den richtigen Geschmack.

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