Um 4 Uhr früh: Letzter österreichischer Soldat verlässt Beisl

Heute am frühen Morgen war es schließlich so weit. Der letzte Soldat des Bundesheeres verließ das Beisl „Zum untauglichen Offizier“ in Zwettl. Nach 20 Stunden der Belagerung hinterlassen die Soldaten einen Scherbenhaufen, der international seinesgleichen sucht.

WALDVIERTEL – „Es war ein langer, harter Kampf, aber wir haben ihn verloren“, stammelt Major Andreas-Johannes Biberhofer, der nach einer Truppenübung in Allentsteig mit seiner Kompanie abends noch eine verheerende Beisltour zu schlagen hatte. Auf seiner Fingerkuppe weht ein schlecht geklebtes Hansaplast im Wind. „Ich bin gefallen. Beim Dartautomat, in einen Pfeil…“ Eine Kriegsverletzung, von der er noch seinen Enkeln erzählen wird.