UEFA klärt Fehlpfiff auf: Videoschiedsrichter schaute falsches Match


Videoschiedsrichter schaut Eishockey-Spiel
FIFATV (M)

Große Aufregung herrscht nach dem umstrittenen Elfmeter für England im Spiel gegen Dänemark. Die UEFA nahm interne Ermittlungen auf und präsentierte jetzt den vorläufigen Endbericht: Der Videoschiedsrichter schaute aus Versehen das falsche Match.

LONDON – „Bodycheck, vier Minuten Zeitstrafe! Und was soll das bitte? Messerscharfe Kufen am Schuh statt Stollen? Sofort Platzverweis, sowas hat auf einem Basketballfeld nichts zu suchen!“, funkt der UEFA-Videoschiedsrichter Udo Klemen durch sein Headset auf den Rasen des Wembley Stadions, während er am Screen das NHL-Eishockeyspiel zwischen Tampa Bay Lightning und den Montreal Canadiens anschaut.

„Oh, was ist das!“ Klemen klickt abgelenkt im Browser auf ein neues Tab, ein Videoanruf kommt herein. „Hallo Mama, na na passt schon, hab grad gut Zeit, die Hakn is eh zach heute, na weiß eh, das Übliche, ich soll halt schauen ob ein milliardenschwerer Event richtig abläuft und so fader Scheiß halt.“

Szenen wie diese sorgten zuletzt bei der EM für Kritik an den Videoschiedsrichtern. Schon zuvor verwechselte ein Offizieller beim Spiel Italien gegen Spanien die Sportart. „Alle Neune, super, Treffer zählt!“, erklärte der Videoschiedsrichter selbstbewusst, während er das Spiel auf Reihe 8 der Brunswick Bowlinghalle Floridsdorf beobachtete.

Verschärfungen

Die UEFA will nun nachschärfen, versichtert Verbandschef Aleksander Čeferin: „Jeder Videoschiedsrichter wird künftig durch einen eigenen Videoschiedsrichtervideoschiedsrichter per Kamera überwacht.“

Sollte auch das keine Besserung bringen, wird man am Spielfeld mit Geheimagenten und Spionen agieren, die das Geschehen von unauffällig am Strafraum aufgestellten Parkbänken durch eine ausgeschnittene Zeitung beobachten.

Folgenschwere Irrtümer

Für einen kommen die Verbesserungen allerdings zu spät: ÖFB-Stürmer Marko Arnautović. „Auch bei mir hat der VAR auf den falschen Bildschirm geschaut. Er hat irrtümlich das Spiel gegen Italien geschaut, hätte aber auf sein Handy schauen müssen.“ Arnautović zeigt uns ein Foto, auf dem er ein Messer in die Kamera hält, das er vor dem Spiel via WhatsApp an den VAR schickte.

Unterstützung kommt von seinem serbischen Bruder im Geiste, Heinz-Christian Strache. Dieser hat heute das Volksbegehren „Gegen Videobeweise“ unterschrieben. „Der Videobeweis hat schon genug Karrieren zerstört“, kritisiert Strache, bevor er sich zu seinem Termin bei der AMS-Beraterin verabschiedet.

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Absolute Weltklasse!
Danke, danke,danke!

Wie heißt der Videoschiedsrichter eigentlich? Heinz Prüller?

Andreas Hanger?

Der eine heisst so, bei dem anderen ist es der einzige Lebensinhalt.

Ich kann ohne euch nicht mehr leben 😀❤️😍👏👍

Ach, mit dem Laserpointer wollte der englische Trainer dem Stürmer nur zeigen, in welche Richtung er den Elfmeter schießen soll

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