Traiskirchen-Besuch: Schockierter Faymann fragt, „wer zum Teufel hierfür verantwortlich ist“


Traiskirchen Faymann

Ein gestriger Besuch Faymanns im Aufnahmezentrum Traiskirchen in Begleitung seiner Regierungsmannschaft machte den Kanzler fassungslos. Nachdem er sich ein Bild der Missstände gemacht hatte, fragte er mit rotem Kopf vor Journalisten, „wer zum Teufel für diese Zustände hier verantwortlich ist“.

Man sah Faymann seine Fassungslosigkeit an, als er das Fenster seines Dienstwagens runterkurbelte. „Unfassbar! Menschen, die im Freien liegen, überall Müll, schmutzige Toiletten: hier sieht’s ja fast so schlimm aus wie das Altmannsdorfer Gartenhotel nach dem Kanzlerfest“, klagt er an. „Wäre ich doch bloß in einer Position, in der ich den Menschen hier helfen könnte!“

Als gestandener Sozialdemokrat ließ er es sich jedoch nicht nehmen, den Flüchtlingen so gut es geht vom Rücksitz seiner Limousine aus zu helfen: „Ich habe SPÖ-Regenschirme verteilt, damit die Leute nicht nass werden, und SPÖ-Kugelschreiber, damit sie sich ihre Zukunft in Österreich aufmalen können.“ Den Kindern reichte er dazu ein Sticker-Sammelalbum der SPÖ-Nachwuchshoffnungen wie Josef Cap, Charly Blecha oder Doris Bures.

Außerdem ließ er einige Österreich- und Heute-Zeitungsständer aufstellen: „So wissen die Leute wenigstens, dass ich toll bin.“ Die Betreuer vor Ort begrüßen diese Maßnahme, da das Klopapier ohnehin schon knapp ist.

Als ein Begleiter Faymans ihn darauf aufmerksam machte, dass für das Asylzentrum Traiskirchen der Bund und damit die Regierung verantwortlich ist, kurbelte Faymann das Fenster hoch und wies den Chauffeur an, Radio Arabella ganz laut zu drehen und schnell davon zu fahren.

Insgesamt dauerte der Besuch der Regierung bei den Flüchtlingen eine Stunde. „Ich habe noch nie so viele hoffnungslose, leere Gesichter gesehen“, meint Hilal A. aus Syrien. Als unser Reporter ihm erklärt, dass es sich dabei um die österreichische Regierung handelte, bekommt er ein weißes Gesicht, ruft hektisch seine Familie zusammen und tritt die Heimreise nach Damaskus an.

Weiterlesen: Gemeinden plötzlich begeistert: Regierung bezeichnet Asylwerber ab sofort als Skitouristen

(Foto: SPÖ/Flickr, Montage)

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9 Kommentare
    • Geh lassts mal den Werner in Ruh. Der hat schon viele Wege tapfer befahren.

      Aber als ihm das, also das Taxifahren, zu anspruchsvoll wurde, konnte er nur mehr Bundeskanzler von Bananien werden.

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