Tragisch: ServusTV verliert bei Verkehrsunfall alle fünf Zuseher


ServusTV Unfall

In der Nacht auf heute hat ein tragischer Verkehrsunfall den Privatsender ServusTV praktisch mit einem Schlag eliminiert. Bei einem Autounfall in der Nähe von Bischofshofen wurden alle fünf ServusTV-Zuseher tödlich verletzt.

Bei den Opfern handelt es sich um ein 70-jähriges Ehepaar, das früher an der Oper tätig war, sowie um drei Geschwister im Alter von 50 bis 55 Jahren, die in einem Naturpark als Eichhörnchen-Trainer arbeiteten. Beide Autos gerieten bei einem Überholmanöver ins Schleudern.

Die Wagen waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, da sie es eilig hatten und rechtzeitig nach Hause wollten. Dort wollten sie sich den ServusTV-Themenabend über historische Pinzgauer Lederhosenfabrikanten des Spätbarock ansehen.

Der Schock in der ServusTV-Redaktion sitzt tief. Vor allem, da es in den letzten Monaten quotentechnisch stets bergauf ging. ServusTV konnte seinen Marktanteil zuletzt fast verdoppeln – von drei Zusehern im Jahr 2013 auf fünf Zuseher im Jahr 2014. „Und das vor allem in der für uns wichtigen, werbe-irrelevanten Zielgruppe der 69 bis 85-jährigen Philosophieprofessoren mit Modelleisenbahn“, wie der ServusTV-Pressesprecher erklärt.

Am Unfallort stellten Redakteure Red Bull-Dosen in Herzform auf, um den Hinterbliebenen zu gedenken. Wie es nun weitergeht, ist noch nicht klar. Chef Dietrich Mateschitz zeigt sich kämpferisch und will weiter machen, wie er unter Tränen erklärt: „Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann wieder Zuseher finden, die in unser Profil passen.“

Als ersten Schritt startet noch im März ein Assesment-Center, wo unter mehreren Teilnehmer einige Kandidaten ausgewählt werden, die anschließend 1.400 Euro pro Monat bekommen, um ServusTV zu schauen.

Dieser tragische Unfall ist nicht der erste Schock, der die österreichische TV-Landschaft erschüttert. Auch der Konkurrent ORF erlebte im Jahr 2012 eine Tragödie. Ein vollbesetzter Audi krachte an einer Kreuzung in Wien mitten in eine Tierhandlung. Die Feuerwehr konnte zwei 130-jährige Schildkröten nur mehr tot bergen. Damit verlor der ORF mit einem Schlag die gesamte Entwicklungsabteilung.

(Jürgen Marschal. Foto: RotesKreuz.at, Montage)


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Bitte, bitte tuats den weiß vom eishockey weg!

Egal,

durch diese Werbung hat es neue bekommen.

Carsten

Der Name ist Programm. Auch dieses tragische Ereignis war absehbar: Servus bedeutet Tschüss und dieses Thema wurde sogar gesanglich in „Sag zum Abschied leise Servus“ eindeutig behandelt. Es wird Generationen dauern, um den Zuschauerverlust zu kompensieren. Es sei denn, der Sender strahlt nun endlich in türkischer Sprache aus!

Wolfgang K.

Schwachsinnige Satire.
Nehmt lieber den ORF, Blöd4 oder den burgenländischen SPÖ-Sender Schau TV aufs Korn.

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