Chronik

Totgelacht: Patient stirbt nach Besuch von Klinikclown

feedough / Depositphotos

Zu einem tödlichen Zwischenfall kam es heute in einem steirischen Krankenhaus. Ein Patient ist nach dem Besuch des Klinikclown vor Lachen gestorben. Die Behörden ermitteln.

Kurz nach 11 Uhr musste der Oberarzt den Hinterbliebenen die traurige Nachricht überbringen: „Es tut mir leid, ihr Vater ist soeben vor Lachen in den Händen unseres Klinikclowns gestorben.“

Ärzte haben zwar noch versucht, dem Patient als Gegengift die Puls4-Sendung „Sehr witzig!?“ zu zeigen, um die Überdosis Humor mit etwas Unlustigem zu bekämpfen. Doch der leblose Körper zeigte keine Reaktion mehr.

Beschuldigter untergetaucht

Der diensthabende Klinikclown, Prof. Dr. von und zu Rotnase, war für eine Stellungnahme nicht bereit. Laut Anwalt ist er derzeit in seinen eigenen Schuhen (Größe 380) untergetaucht und versteckt sich darin vor der Öffentlichkeit.

Dass der Tod durch einen Behandlungsfehler des Klinikclowns verursacht worden sein könnte, schließt der Anwalt aus: „Der Klinikclown hat den Patienten vorschriftsmäßig behandelt. Drei Mal täglich nach der Behandlung eine Torte ins Gesicht werfen, und vor dem Einschlafen Wasser aus der Blume spritzen. So wie es die WHO vorschreibt.“

Klinikclowns weiter im Einsatz

Auch das Gesundheitsministerium will weiterhin auf Klinikclowns setzen. „Lachen ist die beste Medizin“, erklärt der zuständige Beamte. „Da gibt es Einsparungsmaßnahmen in Millionenhöhe, wenn man einfach durch Humor heilt statt durch teure Antibiotika.“ Was nur wenige wissen: Im AKH Wien läuft schon seit Jahren ein Pilotversuch. Dort arbeiten seit 2007 keine Ärzte mehr, sondern nur noch Clowns.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Tonanlt Drumb

    20.03.2017 um 17:34

    Sad realy sad.

  2. Dr. Ritiker, K.

    20.03.2017 um 17:23

    CERN-Forscher bestätigen: Extrem Verfrühter Beginn des Sommerlochs in der Saison 2017

  3. Hubertus Zorell

    20.03.2017 um 15:40

    Es ist uns inzwischen gelungen, KONTAKT mit dem betroffenen Kollegen in der Steiermark aufzunehmen, der uns glaubhaft versichert, in KEINERLEI ursächlichem ZUSAMMENHANG mit dem tragischen Tod des Patienten zu stehen und sich darum NICHTS VORWERFEN zu können. IM GEGENTEIL sei er seit Wochen über die Selbstmordabsichten des Mannes INFORMIERT gewesen und habe sein Möglichstes getan, ALLES von ihm FERNZUHALTEN, was geeignet gewesen wäre, sich mittels Totlachen UMZUBRINGEN. Er habe sogar seine ROTE NASE hinter einer Operationsmaske versteckt, und – obwohl das weit über alles hinausgehe, was man von ihm erwarten könne – habe er dem Patienten jedes Mal, wenn dieser sein Gesicht auch nur andeutungsweise zu einem LÄCHELN verzogen hätte, mit dem Quietschhammer AUF DEN KOPF GESCHLAGEN. So übrigens auch heute Morgen. Er sei dann allerdings leider wegen Arbeitsüberlastung kurz EINGENICKT. „Wenn wir jeden Patienten rund um die Uhr vom Lachen abhalten wollten, müssten wir allein in UNSERER Klinik 2377 zusätzliche Clowns beschäftigen!“, rechnet er vor. Er habe aber sicher nicht mehr als EINE MINUTE geschlafen. Ein LACHANFALL des Patienten habe ihn geweckt. „Er muss blitzschnell ins Internet gegangen sein und sich den Stoff für den Suizid besorgt haben!“, sagt der Clown-Kollege. „Es stimmt, er ist in MEINEN HÄNDEN gestorben, aber sein Tod hat mit MIR NICHTS ZU TUN. Er war auf der Seite der TAGESPRESSE!“
    Hubertus Zorell, künstlerischer Leiter der CLINICLOWNS OBERÖSTERREICH (Man schreibt übrigens CLINICLOWN; nicht CLINIKCLOWN, Genitiv DES CLINICLOWNS).
    P.S.: Wir haben seit unserm Bestehen KEINEN EINZIGEN FALL von erfolgreichem Suizid in unserer Anwesenheit. Wie wir überhaupt ALLE zielgerichteten Aktivitäten mit absoluter Effektivität zu Scheitern bringen.

  4. Harald

    20.03.2017 um 13:09

    Vorsicht vor falschen Kliniclowns!

  5. Peter Hofmüller

    20.03.2017 um 12:17

    Welch ein „besonderer“ Abgang! Wäre auch für mich , sehr „wünschenswert“!

    • 123

      20.03.2017 um 21:20

      Welch ein „merkwürdiger“ Gebrauch der „Anführungszeichen“.

      • to be

        21.03.2017 um 11:08

        123: Sehr schön! Ich habe mir im Laufe der vergangenen Jahrzehnte das Kopfschütteln über fahrlässigen, unbedachten, missbräuchlichen und einfach falschen Gebrauch von Interpunktions- oder Sonderzeichen abgewöhnt. Sehr apart ist allerdings auch ein Leerzeichen vor dem Komma! Vorsicht: Ein Schütteltrauma mit Hirnödem könnte folgen, wenn man seriös versucht zu hinterfragen, warum jemand überhaupt in einen einfachen Hauptsatz ein Komma reinmurkst.
        „Immer“, schön auf-‚pass’en!§$

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