Tagespresse stellt Betrieb ein


Danke für alles!

Eine Ära geht zu Ende! Etwas mehr als zehn Jahre lang durften wir Sie mit unserer seriösen Berichterstattung begleiten. Nun haben wir uns dazu entschlossen, das Projekt einzustellen. 

Es gibt Zeiten zum Lachen und Zeiten zum Weinen, und manchmal verschwimmen diese beiden Phasen so sehr, dass man nicht mehr weiß, welche Tränen gerade über die Wangen rinnen. Heute ist ein solcher Tag. Nach einem glorreichen Jahrzehnt voller Schabernack, Spott und Satire müssen wir von der Tagespresse schweren Herzens bekanntgeben: Wir stellen unseren Betrieb ein.

Seit unserer Gründung vor zehn Jahren haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Politik, Gesellschaft und Alltagswahnsinn mit einem Augenzwinkern zu beleuchten und die Absurditäten des Lebens auf humorvolle Art und Weise auszulegen. Mit der Kraft der Satire haben wir versucht, den Mächtigen auf die Füße zu treten, auf Missstände hinzuweisen und immer wieder zum kritischen Nachdenken anzuregen.

Viele unserer Artikel haben die Lachmuskeln unserer treuen Leserschaft strapaziert, manche haben für kontroverse Diskussionen gesorgt und andere wiederum sind vielleicht im Wirbel der Nachrichten untergegangen. Aber das war immer Teil unserer Mission: mit Humor, Einfallsreichtum und einem Hauch von Frechheit die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Wir schließen unsere Türen, aber die Erinnerungen und die Spuren, die wir hinterlassen haben, werden bleiben. Vielleicht haben wir den einen oder anderen zum Lachen gebracht, zum Nachdenken angeregt oder ein klein wenig dazu beigetragen, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

In diesem Sinne möchten wir uns bei euch bedanken. Für eure Treue, eure Unterstützung und euer Vertrauen. Es war uns eine Ehre und ein Privileg, jeden Tag aufs Neue mit euch zu lachen und zu weinen, die Welt zu hinterfragen und gemeinsam das Leben ein kleines Stückchen absurder zu machen.

Satire mag sterben, aber der Humor lebt weiter. In jedem Witz, in jedem Lächeln, in jedem Augenzwinkern. Und wer weiß, vielleicht trifft man sich ja in einer anderen Ecke des Internet wieder. Denn die Welt da draußen ist immer noch absurd genug für ein paar gute Witze.

Bis dahin: Danke für alles und macht’s gut!

Mit einem letzten Augenzwinkern,

Die Redaktion


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