Strache verspricht: „Gehe in Karenz, wenn Philippa 900.000 Unterschriften sammelt“


Michael Gruber / EXPA / picturedesk.com

So sieht Unterstützung aus! In einem rührenden Statement hat Heinz-Christian Strache seiner Ehefrau Philippa versprochen, sie nach der Geburt ihres Babys zu unterstützen. Damit der FPÖ-Chef die Einwilligung zur Väterkarenz gibt, muss seine Frau lediglich 900.000 Unterschriften sammeln.

„Ich bekenne mich ohne Wenn und Aber zum Prinzip der Aufgabenteilung im Haushalt“, so Strache. „Und deshalb gebe ich meiner Frau auch die Gelegenheit, ihre Forderung nach mehr Unterstützung bei der Erziehung durch eine demokratische Volksbefragung zu untermauern.“

Schon 2017 forderte Philippa ihren Ehemann auf, den Müll runterzubringen. Doch mit den 881.569 eingereichten Unterschriften von Nachbarn und Freunden verfehlte sie das erforderliche Mindestziel um 18.431, erinnert sich Strache mit Bedauern zurück: „Ich musste mich hier dem Bürgerwillen beugen.“

Umfaller?

Kritik, er würde direkte Demokratie insgeheim missachten, lässt Strache nicht gelten: „Ich nehme die Anliegen der Kronen Zeitung sehr ernst. Sobald wie möglich gibt es eine Volksabstimmung über die GIS-Gebührenerhöhung für nicht-rauchende Frauen.“

Sollte Philippa die 900.000 Unterschriften erreichen, sieht Strache in einem Punkt dennoch keinen Spielraum: Er lehnt ab, während seiner Karenz rauchfrei zu leben. „Wenn sich das Baby nicht integrieren will in unseren Haushalt, kann es sich gern einen anderen Haushalt aussuchen.“


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bnfdlr

Bitte alle schnell unterschreiben!!!

Rosa Beier

Ich kann dem Baby nur raten sich gleich eine neue Familie suchen, ein Vater dem es nicht wichtig ist seinem Baby eine gesunde rauchfreien Luft zu bescheren, was ist der Wert?

Sozialarbeiter*_In

Ein Fall fürs Jugendamt…

Elli Gu

tja, damals hatten der kurze und der hc noch nicht das sagen bzgl flüchtlingen … ansonsten hätten sie den groß- bzw. urgroßeltern die aufnahme untersagt … schade eigentlich … was wäre uns erspart geblieben!

Tja, was wär uns erspart geblieben!

Der einzige AusländerDRECK, den es gibt. Alle anderen Ausländer
sind nämlich ebendas nicht.

Zwei Ausländer

also.

So ist es.

Und kein bisschen anders.

Reinhold Streinz

Wenn einer wie Strache im „geschützten Bereich“ anwesend ist, kann er natürlich bei vollem Einkommen in Karenzzeit gehen. Wenn ich in Karenzzeit gehe, kann ich mir einen neuen Job suchen.

Das ist kein Einkommen, es

ist Selbstbedienung.
Oder hat das Volk deren
Gehalt bestimmt?

Es ist aber des Drecks
Arbeitgeber!

Ich

Sie haben genauso viel Recht auf die Karrenz wie Strache.
Wenn Ihre Firma das nicht akzeptiert, dann ist das ein Armutszeugnis.

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