StG 77 zu teuer: Bundesheer rüstet um auf StG Supersoaker


Michael Gruber / EXPA / picturedesk.com, Montage

Das Steyr StG 77 hat ausgedient. Aus Kostengründen setzt das Bundesheer künftig auf das modernere und zugleich günstigere StG Supersoaker. Das neue Waffensystem wird ab 2020 die neue Standardwaffe aller Soldaten. 

ALLENTSTEIG – „Mit Luftdruck wird Dihydrogenmonoxid in das Gesicht des Feindes geschossen“, erklärt Brigadier Sebastian Trettler bei der Pressevorführung. So wird der Gegner desorientiert und kann dann mithilfe der neuen Bundesheer-Nahkampfzahnstocher überwältigt werden.

Die maximale Reichweite beträgt 12 Meter. Damit liegt die StG Supersoaker zwar um 2.688 Meter knapp unter dem StG 77 – dafür können Spezialeinsatzkräfte wie etwa das Jagdkommando den Tank des StG Supersoaker auch mit biologischen Waffen wie etwa Urin befüllen, führt Brigadier Trettler die taktischen Vorteile der neuen Langwaffe an.

Soldaten verstimmt

Bei den Soldaten kommt das neue StG Supersoaker nicht gut an. „Ich bin nicht zum Bundesheer gegangen für so eine gschissene Spritzpistole, sondern um irgendwann mal wen völlig legal umzubringen, klick, klack, Kopfschuss, gute Nacht, verstehst, äh, ich mein natürlich, um Österreich zu verteidigen, genau, streichen sie das davor bitte wieder, das war ein kleiner Scherz“, lacht Patrick G., 31, nervös.

Auch Offizier Anton H., 39, ist skeptisch: „Das StG Supersoaker steht nicht für unsere Grundwerte: Männlichkeit, Männlichkeit und keine dummen Weiber sein, weil wir sind männlich.“

Zukunftsfit

Doch zumindest zukunftsfit dürften die Waffen sein. „Die große Herausforderung heißt Klimawandel“, so Brigardier Trettler. „Wir sind gerüstet, um Waldbrände zu löschen oder Landrover-SUVs, die sich in der Sonne überhitzen.“ Außerdem könne man die Supersoakers direkt bei Überschwemmungen im Hochwasser wieder aufladen.

Auch die teuren Handgranaten sollen zukünftig durch kostengünstige Alternativen aus Naturkautschuklatex ersetzt werden. Die neuen Granaten sehen aus wie harmlose kleine Luftballons. Mit Wasser gefüllt und in den Händen eines geübten Soldaten können sie bei feindlichen Einheiten jedoch für enorme Verluste bei Zigaretten-Vorräten und für nasse Unterwäsche sorgen. „Ein feuchter Albtraum für jede Truppenmoral“, schwärmt Trettler.

Aus Kostengründen steigt das Bundesheer außerdem ab sofort von den Truppentransportern Steyr 12M18 auf gemietete e-Scooter um.

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arnold

Sehr witzig. Gratulation. Nur ein Fehler: Allentsteig statt Allensteig! Da wir Waldviertler ohnedies in diesem Wahlkampf so oft erwähnt und als Hinterwäldler ohne Infrastruktur dargestellt werden, bitte ich Euch, uns dieses Maß an Korrektheit angedeihen zu lassen.

Fckoff

F

█████████ █.

Ihr Hinterwäldler ohne Infrastruktur könnt durchaus etwas gelassener damit umgehen, wenn man euch als Hinterwäldler ohne Infrastruktur darstellt.

Gefreiter E.

Wie verachtenswert, rein aus Ersparnisgründen wird auf Chemiewaffen umgestellt! Dihydrogenmonoxid, kurz DHMO, fällt unter die geächteten chemische Waffen. Zum Gefahrenpotential dieser Chemikalie, siehe http://www.dhmo.org

meinSenfdazu

die Postings verdoppeln ja für mich den Wert der Tagespresse und dieser Link (gibts übrigens auch deutsch: http://www.dhmo.de/fakten.html), ist sowieso grenzgenial

Lampi

dafür können Spezialeinsatzkräfte wie etwa das Jagdkommando den Tank des StG Supersoaker auch mit biologischen Waffen wie etwa Urin befüllen :-)

Schopenhauer

Seien wir mal ehrlich, das Ösimilitär wäre im Kriegsfall ohnehin hoffnungslos unterlegen. Bis unsere Flieger in der Luft wären, hätte ein Kampfflugzeug schon längst unseren Luftraum verlassen und sollte es Bomben abwerfen, dann wären alle Hangare zerstört, sind ohnehin nur ein paar. Die Infanterie ist nur im Katastropheneinsatz nützlich. Unsere Panzer könnten ebenfalls nicht viel tun, im Falle eines Luftangriffs, selbiges gilt für die Artillerie. Unsere Hunschrauber sind alt, langsam und praktisch wehrlos gegenüber Boden Luft bzw. Luft Luft Raketen. Im besten Falle, könnte man das Militär für Guerillataktiken einsetzen, aber hierfür fehlt es an der entsprechenden Ausbildung und Erfahrung.… Mehr »

Schopenkaka

Den jungen Menschen manieren beibringen? Das ist leider nicht der Auftrag an das Bundesheer. Wenn ein 18-jähriger vor dem Bundesheer noch keine Manieren hat, dann ist das maximal ein Versagen der Eltern und deren schwuchteligen Erziehungsstil ;)

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