Stelle frei geworden: Thomas Schmid bewirbt sich als neuer Duke of Edinburgh


Die Queen, daneben Thomas Schmid in einer Kutsche

Morgenluft schnuppert der international gefragte Aktienportfolio-Manager und nationale Märchenprinz Thomas Schmid. Grund: In Großbritannien ist der renommierte Posten des Duke of Edinburgh frei geworden. Eine Stelle, wie geschaffen für den österreichischen Gagenkaiser.

WIEN / LONDON –  „Ich bedanke mich für die Zusammenarbeit, aber es ist nun Zeit für eine neue Herausforderung 😘“, schreibt Schmid in seiner Kündigungs-SMS an Bundeskanzler Sebastian Kurz. Neben Schmid liegt eine Zeitung am Tisch. Am Cover sieht man den verstorbenen Prinz Philip. Schmid lächelt. Viel zu lange musste er darauf warten, doch jetzt steht die Tür zum Buckingham Palace weit offen.

Merkwürdige Nachrichten

Frühmorgens in London. Queen Elizabeth II. wirkt heute unausgeschlafen. „Die ganze Nacht hat mein Handy vibriert, irgendein Typ mit so einem lächerlichen Dollarzeichen als Profilbild hat mir ständig auf WhatsApp geschrieben“, murmelt sie müde und zeigt uns den Chatverlauf:  „Ich liebe meine Queen“, „Schmid of Sussex AG fertig?“, „Ich brauche auch noch einen Job für Gabi Tamandl, fällt dir was ein, vlt Vize-Queen?“.

Um 4:45 Uhr schreibt der mysteriöse Absender: „Ich will, dass ihr mich dann alle Dick of Edinburgh nennt 🤣“. Um 5:06 Uhr: „Wenn ich den Job nicht bekomm, dann stürz ich mich heute in die Themse und du bist schuld.“

Ein Berater der Queen nimmt ihr kurz das Handy ab und wird bleich. „Eure Majestät, die Nachrichten stammen von Thomas Schmid!“ Der Queen fällt vor Schreck das Monokel in ihren Frühstückstee. „DER Schmid? Aufsichtsratssammler MMag. Thomas Schmid? Was für eine Ehre! Sattelt die Pferde, wuchtet die Kutschenreifen, wir brauchen einen Staatsempfang, scheiß auf die depperte Staatstrauer, his very very highness Schmidi kommt!“

Triumphaler Empfang

Schließlich landet der royale Businessjet der AUA, Schmid betritt britischen Boden, die Queen’s Guards stehen Spalier und schießen eine Ehrensalve in die Luft. Queen Elizabeth II. kniet ehrfürchtig nieder. Schmid überreicht ihr eine Schachtel Mon Cherie. „Guten Tag. Ich bin Thommy I. aus dem Hause Kurz, Herzog von Novomatic, König des Volks der Emojis, Spesenritter von Gottes Gnaden.“

Verbittert beobachtet Prinz Charles die Vorgänge, denn er schielt schon seit Jahren auf den Thron, zieht nun aber den Kürzeren. „Und das nur, weil mein neuer Papa richtige Parteibuch hat. Nennt mich naiv, aber ich träume von einer besseren, gerechteren Zukunft, wo wir einen Menschen nicht mehr anhand seines Parteibuchs bewerten, sondern einzig und allein anhand seines Adelstitels.“

Sympathie 

Obwohl die Stellenausschreibung nicht zum Profil von Schmid passt, zeigt sich die Queen beim ersten Kennenlernen begeistert. „Ein fauler, arroganter Günstling mit autoritärem Charakter und rassistischen Freunden, ein perfekter Ersatz für unseren Harry, genial!“ Sie zeigt auf ein Foto von Harald Mahrer, der in der Karriereleiter schon längst weitergeklettert ist.

Beruflich ist Schmid angekommen, doch irgendwas in ihm drinnen vermisst seine Heimat Österreich. „Die Berge, die Landschaft, die steuerbaren Weiber“, seufzt er schlaflos. Die Queen dreht sich noch einmal zu ihm um. „Thommy, bitte bleib, kriegst eh alles was du willst.“ Um drei Uhr früh schleppt sie sich in die royale Küche, um ihm ein Schnitzel auszubacken. „Aber so, wie sie es im Dots immer machen!“, hallt es aus dem Schlafzimmer.

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„Ich bin Thommy I. aus dem Hause Kurz, Herzog von Novomatic, König des Volks der Emojis, Spesenritter von Gottes Gnaden.“ SEID IHR VERRÜCKT?? Ich bekomme wegen euch noch vor Lachen einen Herzinfarkt, Schnappatmung wegen eines Lachkrampfs und ausgetrocknete Augen vor lauter Lachtränen, die ich wegen euch vergieße. Ihr bekommt eh alles was ihr wollt!

Jetzt muss nur mehr ein Name angepasst werden: aus Großbritannien wird Österreich Plus

Kurz und Blümel werden zu den neuen Lieblings-Corgies der Queen, Miss Köstlicher zur Oberschlüssel-Wächterin…

Bearbeitet von Gatonero

Da kann sie dann jeden Scheiss als den ihrigen verkaufen.

Tut sie was anderes?

Sie versucht auch die Leistungen der anderen, wo sie nichts gemacht hat, als die ihrigen zu verkaufen. Siehe Impfpass. Sie aschbachert ungemein oft und gerne.

Und für Fr. Dr.Dr.Dr. Aschbacher ist kein Job frei?

Lord-Rossknödel-Bewahrerin?

Soviel schwarzen Humor haben nicht mal die Briten !!!

Schmeißt er die unlängst angenommene Papst Stelle schon wieder hin? Oder übt er die beiden Positionen parallel aus? Bitte um Aufklärung bzw. sorgfältige Recherche.

wird sich nicht ausgehen, weil die Anglikanische Kirche den Papst nicht anerkennt. Aber was weiß man, ein Anruf von Kurz kann bekanntlich alles ändern… oder Wunderwuzzi Schmid führt die Anglikanische- heim in den Schoß der katholischen Kirche. Falls nicht-haben Unvereinbarkeiten die türkise Schnöseltruppe je gestört?

Ein Aufsichtsratssammler kann doch locker beide Kirchen führen. Geht sich vom home office doch leicht aus. Wien liegt eh zwischen London und Rom.

Er soll den Satz schon mal üben:“Passen Sie auf, wenn Sie zu lange bei den Türkisen bleiben, werden Sie auch ein solches Schlitzohr“

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