Staatsbesuch: Faymann will Beziehungen zu Legoland stärken


Legoland

Keine Pause für Werner Faymann: trotz innenpolitischer Turbulenzen tätigte der Bundeskanzler einen offiziellen Staatsbesuch in Legoland. Dort kündigte er an, die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und dem Kleinstaat stärken zu wollen. Die Tagespresse begleitete ihn auf dieser wichtigen Reise.

Bereits den Hinflug nach Kopenhagen nutzt Faymann, um einen Legoland-Prospekt zu studieren, den er in einem Reisebüro gefunden hatte. „Die Wirtschaft Legolands scheint ebenfalls sehr stark vom Tourismus abzuhängen“, erklärt er dem mitreisenden WKO-Chef Christoph Leitl, der dort neue Wirtschaftskontakte knüpfen soll.

Vor der Landung lässt Faymann Pragmatismus durchblicken. Beide Länder könnten von einer engeren Zusammenarbeit sehr profitieren, meint er. „Denn seien wir uns ehrlich: wir beide spielen am internationalen Parkett keine gewichtige Rolle. Aber geeint können wir zumindest Liechtenstein die Stirn bieten.“

Vor dem Haupteingang wird Faymann vom Vize-Marketingleiter von Legoland, Lars Wendergaard, herzlich empfangen. Als Ehrengarde steht der G4S-Sicherheitsmann Søren (18) Spalier. Wendergaard stimmt mit seinem iPhone zu Ehren des Gastes die österreichische Hymne an.

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch Legoland beginnen im Selbstbedienungsrestaurant die Gespräche. Ein Sprecher bestätigt lediglich, dass „alle Themen offen und ehrlich angesprochen wurden“. Es soll jedoch durchaus hitzig hergegangen sein: Insidern zufolge musste sich Faymann heftige Kritik anhören, weil er sich seinen Himbeersaft nachfüllte ohne zu bezahlen.

Dennoch wurden erste wichtige Geschäfte vereinbart. Österreich wird Legoland mit 1000 Tonnen Mannerschnitten beliefern. Als Gegengeschäft erhält Faymann das neue Lego-Set „Mein erster Bauernhof“ inklusive der Gülletank-Erweiterung mit 10 Prozent Ermäßigung.

Faymann beweist: er fühlt sich wohl auf der internationalen Bühne. Die diplomatische Etikette beherrscht er wie aus dem Effeff. Das spricht sich herum. Sobald ihn die innenpolitischen Turbulenzen zu Fall bringen, wartet auf Faymann angeblich bereits ein Top-Job im internationalen Umfeld: Nachtportier in der Wiener UNO-City.

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(Foto: Legoland Billund, Montage)

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Die Fotomontagen von Faymann sind ja echt immer geil.

Sofern der Herr Bundeskanzler, der in Ausübung seines Amtes das Legoland besuchte und den Mannerschnitten-Deal einfädelte, das Bauernhofset für sich privat behält, nennt man das korrupt. Er sei hiermit gewarnt.a

Aufgrund der Wirtschaftssanktionen gegen Russland war es natürlich an der Zeit einen entsprechenden neuen Handelspartner für unseren Staat zu gewinnen. Bundeskanzler Werner Faymann ist dies auf eine hervorragende Art und Weise gelungen.

Nicht zu unterschätzen ist dabei das Wirken von Bundespräsident Heinz Fischer gewesen. Dank seiner Anwesenheit beim Bilderberger Treffen ist es ihm gelungen, diese exzellenten Kontakte zu knüpfen.

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