Sorge um Nachwuchs: Kurz tritt nach Blick auf Immopreise und Jobchancen KPÖ bei


Kurz als Revolutionär

Der werdende Vater Sebastian Kurz scheint durch die baldige Elternschaft ein ganz neues Thema für sich entdeckt zu haben: An die nächste Generation denken. Aus dieser Sorge heraus hat sich Genosse Kurz nun sogar der KPÖ angeschlossen. 

WIEN – „Ich mein, what the fuck?! Habt’s ihr euch in letzter Zeit mal angeschaut, was eine Wohnung in Wien so kostet?“, tobt Kurz bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz in einem basisdemokratischen Kulturverein in Wien-Fünfhaus und macht einen Zug von seiner kubanischen Kaugummi-Zigarre.

„Wenn das so weitergeht, wird bald jeder jemanden kennen, der sich kein Zinshaus in der Innenstadt mehr leisten kann! Wie soll ein Normalsterblicher mit seinen 8.000 netto im Monat überhaupt noch Miete zahlen?“ Kurz öffnet sich zum ersten Mal im Leben seinen obersten Hemdsknopf, um Nähe zum Proletariat zu symbolisieren.

Interesse an Zukunft

„Bisher kannte ich Kinder nur von den Zeichnungen und Briefen, die sie mir geschickt haben. Ich wusste nicht, dass es sowas wirklich gibt“, sagt Kurz. „Aber wenn man plötzlich Vater wird, da interessiert einen auf einmal die Zukunft und man fragt sich: Wen soll mein Kind einmal alles für sich arbeiten lassen, um ein Einkommen zu haben?“

Heutzutage müsse man überhaupt erst ein Praktikum machen, bevor man arbeiten dürfe. „Ich bin damals nur ins Integrationsministerium gegangen und hab gesagt, Hallo, ich will Staatssekretär werden, und der Portier hat gesagt ‚Zweite Tür links‘.“

Wütend liest Kurz im Netz Berichte über Proteste gegen das Regime in Kuba. „Alles von den USA gesteuert. ¡Viva La Revolución! Ohne Wirtschaftsembargo hätten die Kubaner längst schon Mittagg’essen, jo, jo.“

Sche Guevara

Er habe sich jedenfalls in seiner neuen Rolle als linker Proleten-Feschak „Sche Guevara“ das Ziel gesetzt, nicht mehr nur Festplatten, sondern gleich den ganzen ausbeuterischen Apparat des neoliberalen Turbokapitalismus zu schreddern.

Doch alleine kann Kurz die Macht des Kapitals nicht brechen – er braucht Hilfe. „Heidi, René, helft ihr mit, das Proletariat an die Macht zu hieven?“ Kurz öffnet einen Spendenbeutel. „Schau, Heidi, wenn du mein Waldviertler Selbstversorger-Kollektiv mit 49.000 Euro unterstützt, bekommst du einen Smash-The-System-Button für die Gucci-Handtasche gratis!“ Heidi Horten kreischt entsetzt und erleidet einen Kollaps, René Benko flüchtet in seinen Hubschrauber und fliegt davon.

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Sche Guevara, ich kann nicht mehr!!!!! xD

Na, bitte ned zur KPÖ. Das ist die einzige Partei, die noch Ideale hat.

Aber keine guten, wenn die kubanische Diktatur unterstützt wird.

Die Artikel der TP san super, aber laut Kommentaren san da 99,5% Grüne, Linke, Kommaln und Zecken als Leser… Tu Felix Austria, lauter Hilfs-Zivis die beim ersten Schuß rennen und Österreich im Stich lassen!

Tu Felix Austria, Land der großen Denker, wie man an Ihrem Kommentar sehen kann.

👍

Ich gestehe, ich war damals einer von denen. Hab mich in die Pflegestation eines großen Salzburger Pensionistenheims verdrückt und mehr oder weniger auf eigene Kosten meinen „Dienst“ versehen. Dabei hab ich sogar was zu essen bekommen. Was einem normalen Wehrdiener ja versagt bleibt, soweit ich das mitbekommen hab.
Ja, eben alles Grüne und sonstige Terroristen, die mann am besten… eh scho wissen

Man kann ja auch zu der ebenfalls satirischen Kronenboulevard wechseln.
Diese gibt halt nur vor seriös zu recherchieren und scheitert mit der Wahrheit.
Die TP nimmt sich nicht so ernst, trifft aber zumeist doch ins Schwarze, ist demgemäß sogar nützlich.
Bei der Krone ergehen sich dann alle rechtsrechten ultranationalen Vordemokraten mit entsprechendem Bildungsstand in gegenteiligen Ergüssen.
Wenn man dort dann im Kommentarbereich nur Hasstiraden sieht und Abschiebekommandos, dann wird das auch rasch eintönig und daher langweilig.

Ps: Auf Österreich schießt niemand.

Bearbeitet von Lassmirandadennsiewillja

TP stimmt, Kommentare hier zum Teil unterstes Niveau

Die Zivis sind die fleißigen kleinen Helfer, die, sollte der erste Schuss Dich treffen, für die erste Hilfe unabdingbar sind und eine wichtige Stütze in vielen Bereichen darstellen. Der erste Tag eines Berg-Spezis von mir war eine nicht erfolgreiche Reanimation, lässiger Einstand oder? Und die psychologische Betreuung hinterher war damals noch nicht so ausgeprägt. Da war der Lkw-Schein, für den ich dem Bundesheer sehr dankbar bin, ein Zuckerschlecken.

Du sagst es. Siehe meinen Beitrag oben. Ich war auf der Pflegestation. Mir braucht niemand was zu erzählen. Schon gar nicht diverse (ehemalige) Landeshauptmänner aus Salzburg, die ich gerne einmal eingeladen habe, auch nur einen einzigen ganzen Tag mit mir zu verbringen und zu erleben, wie es ist, wenn man sich vor dem Dienst beim Bundesheer drückt. Ich brauch da jetzt wohl nicht ins Detail zu gehen. Aber dass der Alltag aus Schwerstarbeit und zu einem großen Teil aus ekeligen Tätigkeiten besteht, brauch ich nicht zu erwähnen. Tut leid, dieses Mal einen unlustigen Beitrag zu liefern. Aber das muss hier… Mehr »

Sogar Zecken sind sympathischer als die unappetitlichen türkisen Rechtsdebilen.

Liebe Tagespresse, bitte blockiert endlich den Karlheinz Wunderschirch!

Es gibt ja gute Bunker für uns Luschen.
Wer kommt uns denn besuchen ?
Bleibens zum Mittagessen? .. ..

Jo? Jo?
Oda hobts scho gessn?
Bin i scho wieda zspät.
Oba kennts den unaussprechlichn Spruch:
’s Bstek z‘ spot bstöt
zehn Mal hintereinander ohne Unterbrechung
Wer sich dabei nicht die Zunge bricht, ist echt gut drauf!

Gönnen wir ihnen doch dieses letze Rückzugsgebiet im Forum der Tagespresse.
Die sind ausserhalb dieses künstlichen Biotops vom Aussterben bedroht

Stimmt, die Wappler werden immer mehr.

ja, echt grauslich. Da müsste endlich jemand dreinfahren und einen sauberen Tisch machen. So geht das nicht weiter! Also wenn es nach mir ginge, dann…[selbst zensuriert]

Und erst die Linkslinken grünen … also ich war ja nicht beim Zivildienst, gell?

Bestell einfach dein TP-Abo ab und deine kleine Welt ist wieder in Ordnung.

Ich hab genug von den Leuten, die sich permanent darin ergehen, sich die Pappm aufzureißen, um andere schlechtzumachen, die sich für das Wohl oder gar das Überleben anderer Mitmenschen aufreiben, ja, sogar das Letzte geben. Sowohl physisch als auch psychisch.
Ok, erzähl einmal, was Du draufhast.

Ich warte auf eine konkrete Antwort. Wo warst oder bist Du, wenn es nicht ums Schießen sondern ums Helfen geht?

Ja, genau, Du hast es erfasst. Das sind diejenigen, die sich vor dem Wehreinsatz mit Bierkisten und dergleichen rüsten, um fiktive Ziele zu verteidigen. Hab ich selber erlebt, als ich noch nicht eingezogen war. Ich war Zivildiener im Pensionistenheim Nonntal in Salzburg. Zunächst erster und letzter. Zu Zeiten von Haslauer 1. Er war an vorderster Front gegen uns, weil wir angeblich Drückeberger wären. Ich habe ihn eingeladen, mich einmal nur einen Tag lang in meinem Drückebergertum zu begleiten. Der von Sch… in der Früh bis zum Füttern des Abendmahls gedauert hat. Während ich z.B. von Kraftfahrern des BH gehört habe,… Mehr »

Was wollen’s denn für Österreich mit dem Gewehr in der Hand verteidigen? Die fesch asphaltierten Riesenparkplätze der Shoppingcenter? Oder die Buy-to-let-Siedlungen in den Touristenhochburgen in Tirol, Salzburg oder der Steiermark? Hören Sie mir doch auf mit dem nationalistischem Geschwafel, dass man die Heimat mit der Waffe verteidigen müsse!

Bearbeitet von Nettfix

Wie sagte schon Günter Platter (damals ressortzuständiger Minister) im 2. Quartal 2003 gegenüber dem Standard: „Landesverteidigung ist nicht mehr Hauptaufgabe des Bundesheers“
Welche Hauptaufgabe er sah, verriet er ebendort am 10.9.2003: „…um der Wirtschaft den Boden aufzubereiten“

a geh, sei do ned so. De wouln do nua unsa Bestes.
Souk scho de Bibl: Wea hout dem wead gem.

Hahaha genau, und der Dickpicpartei wird doppelt gegeben: vom Steuerzahler und von diversen Großspendern, wie zum Beispiel der lieben Heidi 🤮

em. Ound wous lik, deas pik.

vaschteasch schoa wous i moan ouda

Also, das ist diesmal EINDEUTIG Satire … großartig!

„Sche Guevara“
I brech ab. 🤣🤣🤣

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