Schlimmer Verdacht: Gab saudischer Kronprinz das OK für neue Starmania-Staffel?


Bin Salman schüttelt Wrabetz die Hand

Zu einer schockierenden Einschätzung kommen US-Geheimdienste: Die neue Starmania-Staffel soll vom saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman persönlich in Auftrag gegeben worden sein. 

WIEN – Die grausamen Bilder gingen letzten Freitag um die Welt: Mehrere KünstlerInnen wurden mit der Aussicht auf eine Musikkarriere geködert und in ein Studio am Küniglberg gelockt. Dort wurden sie vom ORF stundenlang mit Knebelverträgen drangsaliert. Bilder, die man in Europa längst für unmöglich hielt.

ORF-Diktator Alexander bin Wrabetz arbeitet laut CIA schon länger mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zusammen. „Zuletzt kriselte es aber, weil die brutalen Methoden, mit denen sich Wrabetz an der Macht hält, für Unmut bei den Saudis sorgten“, so ein Mitarbeiter der CIA. Besonders das antidemokratische Medienverständnis der türkisen Stiftungsräte verstörte bin Salman.

„Starmania 21“ soll nun die Verbindungen zwischen Riad und dem Küniglberg wieder stärken. Bin Salman stemmt die Produktionskosten von 900 Millionen Euro pro Show, dafür garantiert ihm Wrabetz, dass Saudi Arabien unauffällig politische Gefangene entsorgen kann, indem man ihnen ORF-Führungspositionen gibt und sie lebenslang in den goldenen Käfig sperrt.

Wie im Mittelalter

Menschenrechtsorganisationen warnen schon länger vor den unhaltbaren Zuständen: „Freie Meinungsäußerung wird bestraft“, beschreibt der Aussteiger Nick Müller das Klima am Küniglberg. „Kritiker verschwinden auf ORF 3, die Söldnermiliz ‚GIS‘ terrorisiert das ganze Land, Propaganda-Minister Hans Bürger darf live im TV seine wirren Verschwörungstheorien verbreiten.“

Internationale Sanktionen sind trotz der erdrückenden Beweislast unwahrscheinlich. Selbst US-Präsident Joe Biden lehnt einen Militärschlag ab, und das obwohl er seinen Spitznamen „Sleepy Joe“ dem ORF zu verdanken hat. „Ja es stimmt, ich hab mal 2017 eine Folge ‚Vier Frauen und ein Todesfall‘ gesehen und bin dabei in einen ewigen Schlaf verfallen, aus dem ich bis heute nicht mehr richtig aufgewacht bin.“ 

Doch bei einem Angriff auf die ORF-Zentrale wären die Kollateralschäden zu hoch. „Was, wenn wir die Money-Maker-Kabine treffen und dabei die Goldreserven der Weltbank zerstören?“, befürchtet Biden.

Vielmehr will man den ORF nun durch einen installierten US-Spion von innen heraus zerstören. Joe Biden verschwindet in sein Büro und greift zum roten Telefon: „Special Agent Tom, bitte kommen. Tom? Mister Turbo, hören Sie mich? Der Adler ist gelandet, wiederhole, der Adler ist gelandet.“

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Danke, Tagespresse – hier fühle ich mich verstanden.

So was ähnliches hatte ich schon vermutet. Vielen Dank für die detaillierte Recherche!

Ihr seid einfach nur GUT !! Danke. Die Recherchen sind genial.

Jo eh, genial daneben. Aber die Recherchen reichen für uninformiert unbedarfte Klischeekonsumenten…

Nach einem Jahr Corona erfüllt der ORF wahrlich den sogenannten Bildungsauftrag. Da muss doch eine Gebührenerhöhung drinnen sein.

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