Schlachtplan: So verläuft der FPÖ-Afrikafeldzug


Manfred Werner, Photo Simonis/Parlament, Montage

FPÖ-Wehrmachtsprecher Reinhard Bösch fordert eine Besetzung von Gebieten in Nordafrika. Die Tagespresse bekam Einblick in den detaillierten Schlachtplan der Partei.

Zwei Bundesheerboote stechen auf der Donau in See Richtung Nordafrika. Wellengang von bis zu dreißig Zentimeter erschwert den Sturmangriff. Ein Boot kentert nach drei Minuten. FPÖ-Wehrmachtsprecher Reinhard Bösch geht über Bord und besetzt den Boden der Donau.

Harald „Wüstenhund“ Vilimsky versucht den Angriff von der Nord-Ost-Flanke und kauft sich um 29 Euro ein Ryanair-Ticket nach Hurghada, Ägypten. Im Club angekommen übernimmt er das Kommando über das stehende Heer aus 8.000 wütenden, österreichischen Pauschalurlaubern und verspricht ihnen beim Sieg den 1000-jährigen Hurghada-Urlaub.

Johann Gudenus wird nicht-amtsführender Oberbefehlshaber und erhält vierzehn Monatssolde zu je 8.755,– Euro. Gudenus sichert die Stellung an der Heimatfront ab und versteckt sich in Döbling im Gebüsch, um vorbeikommende Afghanen aus Afrika zu zerfechten.

Karin Kneissl fährt die schweren Geschütze auf. Sie lässt sich scheiden, heiratet einen Rebellenführer aus Libyen, und lädt sämtliche Diktatoren und Despoten Afrikas zu ihrer Hochzeit ins Gasthaus Tscheppe in der Steiermark ein. Sie werden mit einer Überdosis Vogelbeerschnaps außer Gefecht gesetzt. Kneissl wird gemäßigter, findet Gefallen an Afrika und führt mit dem Rebellenführer eine harmonische Ehe, aus der 29 Kindersoldaten entspringen.

Mega-Stratege Herbert Kickl analysiert den Gegner bis ins Detail. Kickl sieht sich fünf Mal in Folge „Der Prinz aus Zamunda“ an und reist selbst nach Afrika. Ausgerechnet Kickl jedoch fällt der FPÖ in den Rücken und wird zum Deserteur, da er in Afrika endlich seine Verwandten trifft und sich dem Stamm der Pygmäen anschließt.

Christian Höbart vermeldet erste Kriegserfolge. Er habe bereits den direkten Kampf mit mehreren Marokkanern aufgenommen und sei heldenhaft bis in eine Polizeistation vorgedrungen.

Für Heinz-Christian Strache läuft die erste Offensive nach Plan. Im Pasha Club Marrakesch vernichtet er noch während der Morgendämmerung vier Flaschen Vodka und nur mit einem zusammengerollten Geldschein bewaffnet fünf “Verteidigungslinien”. Auf der Heimreise zur Basis kommt es zu einem Zwischenfall: Strache reitet auf seinem Kamel mit Tempo 159 gegen eine Palme.

Norbert Hofer greift aus der Luft an. Gemeinsam mit Jagdkommando-Soldaten beginnt er auf Paragleitern mit der Überquerung des Mittelmeers. Durch einen Windstoß fällt jedoch Hofers Handy aus der Hand. Bei der Rettung des Handys stürzen alle Paragleiter ins Wasser. Hofer wird von einem NGO-Flüchtlingsrettungsschiff vor dem Ertrinken bewahrt. Das Schiff durfte bisher noch nicht in Italien anlegen.

Udo „Landser“ Landbauer wird mit seiner Burschenschaft Germania undercover in Afrika eingeschleust, um in einer verdeckten Operation Black Face 3000 Boden zu besetzen. Zur Tarnung hat sich jeder der Beteiligten seinen kompletten Körper mit Edding 3000 geschwärzt. Die Aktion fliegt auf. Ein Flüchtling, der aus Wiener Neustadt nach Tripolis abgeschoben wurde, erkennt Landbauer.

Update 1: Zur Stunde besteht kein Funkkontakt zu den geschlagenen FPÖ-Truppen in Nordafrika. Insider berichten, Strache, Vilimsky & Co. versuchen aktuell, sich vor Ort zu sammeln, und anschließend über die Balkanroute nach Österreich zurückzukehren.

Update 2: Die Heldentat Höbarts spielte sich offenbar nur in seiner Fantasie ab. Laut  marokkanischen Behörden versuchte Höbart, im Billa in Marrakesch Bier zu stehlen. Er wurde von drei Marokkanern festgehalten. Da er auch beim Eintreffen der Polizei Widerstand leistete, befindet sich Höbart derzeit in einer Ausnüchterungszelle.


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Mike Bernthaler

Muss das österreichische Bundesherr dann noch mit Kamelen aufrüsten oder genügen schon die vorhandenen in der FPÖ?

ExKanzler

Dort sind nur braune Esel aber dafür in mehr als „ausreichender“ respektive umweltverträglicher Zahl.

Der Abschaum an der Reg.

kann nicht einmal für die richtigen Farben sorgen.

Die FPÖ-Kamele bekommen Unterstützung

aus der ÖVP. Gemeinsam wird’s für die nächste
Niederlage reichen.

Höckeraffen:

Die FPÖ-Kamele bekommen Unterstützung
aus der ÖVP:

Dromedare.

Thomas Kant

Sehr lustig! Ich hab jetzt Bauchschmerzen vor lauter Lachen! Ihr seid die Besten!

Horst

Erstens, weil diese zwei Halbaffen gegen richtige Affen … nicht bestehen können und zweitens, da die zwei Ausbildungsneger gegen die Farbigen in Afrika einfach nur eines tun können: blöde dastehen, hehe … [sic!]

Werner

Weiteres Update… die Fpö Truppen haben sich endlich gesammelt und versucht nun über die Balkanroute heimzukommen, die die hat aber gerade Sperrstunde, aus diesem Grund haben sie sich jetzt in eine griechische Taverne zurückgezogen wo sie mit einem Ouzo die Balkanroutenöffnungszeiten abwarten und mit ihrem schweren Schicksal hadern.

FÖP-Truppen

Blauhelme?

FPÖ-Truppen

natürlich.

Werner

Eher blaue Helme…

Hans T.

Habe Dich für intelligenter gehalten!

Gefreiter E.

Dank FPÖ gibt’s endlich wieder richtig was zu tun und nicht nur langweilige UNO-Einsätze!

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