„Refugees welcome“: Siemens-Mitarbeiter begrüßen Wehsely am Bahnhof mit lautem Klatschen


FRANK RUMPENHORST / EPA / picturedesk.com, Montage

Einen schöneren Start in den neuen Job kann man sich nicht wünschen! Der politische Flüchtling Sonja Wehsely wurde heute bei ihrer Ankunft am Bahnhof in Deutschland von Siemens-Mitarbeitern mit lautem Klatschen begrüßt. Auch Sachspenden wurden überreicht. Die bewegenden Bilder vom Empfang gehen um die Welt.

„Du bist vor der politischen Perspektivlosigkeit in deiner Heimat geflohen und hast die beschwerliche, riskante Reise nach Deutschland aufgenommen“, meint ein Mitarbeiter zu Wehsely, nachdem sie die sechsstündige Fahrt im Railjet unbeschadet überstanden hat. „Herzlich willkommen! Hier bist du sicher!“


  • Unpackbar diese Frau! Super Bericht. So sehr mir jetzt die Deutschen leid tun, so froh bin ich das sie einen Job verpasst bekommen hat. So müssen nicht wir Steuerzahler für ihr (sicher viel zu hohes) Arbeitslosengeld aufkommen. Danke Siemens. An alle ihre zukünftigen Kollegen: gehts nett mit ihr um und meidet jedes Gespräch. Das spart Nerven und verlängert das Leben.

  • Ich finde die Sache nicht zum Lachen. Die Annahme von geldwerten Vorteilen vor, während oder nach einem öffentlichen Auftrag durch die Vertreter der Behörde, deren Verwandten oder privaten Umfeld ist Bestechung (laut Gesetz).
    Aber es interessiert hier niemanden, denn es gehört zu einer ganz normalen, österreichischen Politkarriere, eines Tages in einen gut bezahlten, arbeitslosen Job zu verschwinden, als Dank für geleistete „Gefälligkeiten“.
    Kein Wunder, dass es bei uns so zugeht wie es eben ist.

    • Die „Gefälligkeiten“ musst auch du erst beweisen. Bei Unternehmen ist es völlig normal von einem Spitzenjob in einen anderen zu wechseln. Warum sollte der Staat da seine Angestellten schlechter behandeln, als Privatunternehmen? Das wäre ja das Gegenteil von freier Marktwirtschaft, das kannst du in einem kommunistischen Staat verlangen, aber nicht in einer Marktwirtschaft.

      • Der Staat schreibt sich solche Anti-Korruptionsgesetze, völlig zurecht. Dass Siemens ein großer Lieferant für Spitäler ist, ist ja wohl bekannt, das Naheverhältnis also unmittelbar gegeben.

  • Was wäre wenn in den Wiener Spitälern Seimens-Medizintechnik eingesetzt wird? Hoffentlich denkt dann niemand dieser Wechsel hätte ein schiefes Bild.

    Geeigneter wäre diese Top-Managerin z.B. für andere Endlosbaustellen wie den Flughafen Berlin.
    Freundschaft!

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