Die Corona-Lage bringt Österreichs Spitäler an die kritische Grenze. Um die Engpässe zu überbrücken, versuchen immer mehr Krankenhäuser, pensioniertes Personal aus dem Ruhestand zurückzuholen. Das Wiener AKH reaktiviert nun den langjährigen Berufsclown „HC“, der den PatientInnen dort immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.
WIEN – Strache seufzt, als er den Primar vor seinem Wohnhaus erblickt. „Was wollt ihr von mir? Ich bin schon lange raus aus dem Business. Was auch immer es ist, ich bin nicht interessiert.“ Der Primar lässt nicht locker: „Ein letzter Job, dann hörst du nie wieder von mir. 8 Euro pro Stunde.“ Strache schaut auf. „7 Euro, minus Trinkgeld.“ Der Arzt wirft ihm ein paar Münzen in seine geöffnete Sporttasche und lächelt: „Wir haben einen Deal.“


