Geleakte interne Papiere der FPÖ enthüllen einen perfiden Plan zur Machtergreifung. Führende Spitzen der Partei wollen sich die nächsten Monate koordiniert zurücklehnen und die Regierung einfach machen lassen.
WIEN – Der bisher unbekannte Plan trägt den Codenamen „Operation Popcorn“ und wurde von Journalisten zufällig auf der Rückseite eines Bierdeckels gefunden. Er skizziert nichts weniger als das skrupelloseste politische Manöver der Zweiten Republik.
Angeführt von Herbert Kickl will die Partei bis zum nächsten Wahltermin jede Oppositionsarbeit einstellen und entspannt dabei zusehen, wie die Regierung ihre Arbeit erledigt.
Aktives Zurücklehnen
Dank der Paketsteuer und der geplanten Streamingabgabe müssen die Freiheitlichen derzeit keinen Finger krümmen und überflügen dennoch alle anderen politischen Mitbewerber in den Umfragen.
„Wir haben alle Szenarien durchgespielt“, erklärt ein Partei-Insider. „Jede Oppositionsarbeit unterbricht die Entstehung der nächsten Fantasie-Abgabe oder den Start einer Obmanndebatte. Wir gewinnen viel mehr, wenn wir uns aktiv zurücklehnen, Tee trinken und der Regierung bis zur nächsten Wahl bei der Selbstsabotage zuschauen.“
Das FPÖ-Papier sieht drei Stufen vor. Auf die erste Phase „Zuschauen“ folgt im Wahlkampf die Phase „Zurücklehnen“, und schließlich am Wahltag die finale Phase „Endsieg“. Sollte die FPÖ in der Regierung scheitern, was nach optimistischen Parteiprognosen nach einem Jahr passieren wird, folgt die Phase „Zyankali“.
Oppositions-Outsourcing
„Man spricht hier von einem Reverse-Wahlkampf“, analysiert Politikwissenschaftlerin Dr. Veronika Andorfer. „Je weniger Kickl selbst sagt, desto mehr steigen seine Werte. Forscher nennen das den ‚Die-anderen-deppert-reden-lassen-und-Nasenbohren-Effekt‘.“
Kickl brachte seine Funktionäre bereits auf Linie und ging beispielhaft voran. „Warum sollte ich meine Bergtouren opfern, um mit unseren ungeduschten Wählern in irgendeinem idiotenverseuchten Inzestkaff stundenlang über die Paketsteuer oder die Genspritze zu diskutieren“, wird Kickl in einer internen Sitzung zitiert.
Der Parteichef hat sich bis auf Weiteres ins Privatleben zurückgezogen. Er will in den kommenden Monaten Sauerteigbrot backen und Kraft in seinen geliebten Bergen tanken. Zusätzlich hat er einen Tanzkurs an der Volkshochschule belegt, begonnen zu stricken und über den Winter eine mehrmonatige Reise nach Patagonien gebucht.
Stocker entschlossen
In der Regierung sorgt der Plan für empörte Kritik. „Das ist der Gipfel des Zynismus“, erklärt Kanzler Christian Stocker. „Wenn der Herr Kickl glaubt, er kann uns die Arbeit überlassen, hat er sich geschnitten. Wir ziehen unseren Herbst der Ergebnisse jetzt gnadenlos durch. Am Ende wird die FPÖ schön schauen, wenn sie dann plötzlich die Absolute hat!“



Das sollte doch zu denken geben.
Der ORF zieht die ned durch den Dreck, er berichtet nur davon das die von einem Fettnäpfchen und einer Gatschlaken in die nächste hupfen.
Die Schuld ist bei den Parteien und Handelnden selbst und das sollten diese mal einsehen und entsprechend reagieren und ned auf den ORF ausreden …
Was wär die alternative das der ORF die Goschen hält oder Fakenews produziert damit die Unfähigkeit der Regierung in einem Zeitalter mit diversen alternativ Medien hoffentlich niemanden auffällt ?
Wenn man das, was die Regierung aktuell macht als Schwachsinn bezeichnet, wie würde man das nennen, was ein Kickl jetzt machen würde?
Berichtet wird dann nur noch Positives über die Regierungsarbeit…