Auf Strafen von bis zu 1.000 Euro fürs „Stangeln“ müssen sich unbelehrbare Dauerschwänzer künftig einstellen. Die Maßnahme gilt jedoch nur für den Bildungsbereich. Die Nationalratssitzung zu schwänzen, bleibt wie bisher kostenlos und ein gern gesehenes Kavaliersdelikt.
WIEN – Schelmisch kichernd stehen mehrere Abgeordnete im Park hinter dem Parlamentsgebäude und rauchen. „Arbeit ist blöd, nie mehr Arbeit!“, ruft Andreas Babler und zeichnet mit einem Ast einen Penis in den Kies. „Schau, das ist der Dosko.“ Dann winkt Babler mehreren SPÖ-Mandataren zu, die seit der Rede von Wolodymyr Selenskyj im März 2023 nicht mehr das Parlament betreten haben.


