Wirtschaft

Null Euro am Konto: Soziologie-Student von Bankomatgebühr nicht betroffen

Student glücklich über Bankomatgebühr

An vielen Bankomaten müssen Kunden beim Abheben bereits eine Gebühr entrichten. Doch um Geld abzuheben, muss man erst einmal welches besitzen. Glück im Unglück für den Soziologie-Studenten Wendelin (22), der schon seit Monaten pleite ist. Ihm ist die Bankomatgebühr daher völlig gleichgültig.

„Die letzte Überweisung auf mein Konto kam von Oma zu Weihnachten“, grinst der Wiener Student zufrieden. „Immer war ich der Doofe, weil ich keine Kohle am Konto hatte. Aber jetzt hat sich das Blatt gewendet. Da schaut ihr, was? Wer ist jetzt der Doofe?“

Knappes Budget

Die 400 Euro, die er monatlich als Nachhilfelehrer für Volksschulkinder im Fach Basteln verdient, finden nämlich nie den Weg aufs Konto: „250 Euro gehen für mein WG-Zimmer drauf, 140 Euro gebe ich für Weed aus, und mit den restlichen 10 Euro kauf ich mir in der Grellen Forelle ein Gin Tonic.“ Seine Nahrung bezieht Wendelin kostensparend aus den Lebensmittelvorräten seiner Mitbewohner.

„Aber schon bald werde auch ich Geld haben und mich über die Bankomatgebühr ärgern müssen“, grübelt er. Nämlich dann, wenn sein Start-up endlich abhebt und von Google aufgekauft wird. „Ich hab da eine geile App in der Pipeline. Ich will noch nicht zu viel verraten“, sagt Wendelin geheimnisvoll. „Nur so viel: es wird so eine Art Instagram für Blindenhunde.“

Bekannte entspannt

Auch Wendelins Freund, der BWL-Student Klaus-Theodor, sorgt sich nicht um die Bankomatgebühr. „1 Euro 95 pro Abhebung?“, lacht er herzlich. „So viel zahl ich doch nicht einmal für den Parkschein für meinen Porsche, wenn ich ihn vor der WU abstellen will und der Behindertenparkplatz schon besetzt ist.“

(Foto: Montage)

24 Kommentare

24 Comments

  1. Ritschi

    13.07.2016 um 16:09

    Der Porsche vom BWL-Studenten ist wohl ein Matchbox …

    • DerMitdenker

      14.07.2016 um 08:28

      Stimmt. Seit Sebi Kurz wissen wir: Wer Luxusschlitten fährt, studiert JUS.

  2. Joschi

    13.07.2016 um 15:58

    Was sagt ein arbeitsloser Soziologe zu einem Soziologen mit Arbeit?
    „A Eitrige und a Semmerl bitte.“

  3. Geheime Quelle

    13.07.2016 um 14:42

    Klaus – Theodor und Oskar Maximilianus = Best Friends?

  4. Reality Check

    13.07.2016 um 14:35

    Soziologe und basteln??

    Unglaubwürdig

  5. Peter Hofmüller

    13.07.2016 um 12:08

    „Wir schaffen das“…..

  6. Komisch,

    13.07.2016 um 12:01

    geht das? Aber nur wenn es sowieso so ist, das Konto für Studenten kostenlos, meine ich. Sonst geht das nämlich nicht, weil die Gebühren auch bei leerem Konto zu bezahlen sind. Tjaja!

    • Anonymous

      13.07.2016 um 12:45

      Wenn man kein Geld abheben kann, muss man auch keine Gebühr für das Abheben zahlen.

      Noch etwas verschlafen?

      • Anonymous

        13.07.2016 um 13:17

        Und die Kontoführungsgebühren sind natürlich auch nicht zu zahlen? Du hast wohl noch nie ein eigenes Konto gehabt?!

        • Brezel

          13.07.2016 um 13:18

          Ist so ’n Einfachdenker, hehe.

        • Anonymous

          13.07.2016 um 13:19

          Besser, es denkt nicht. Ups, genau, was es getan hat!

        • Anonymous

          13.07.2016 um 14:34

          Tja wie soll ichs dir schonend beibringen, aber Studentenkonten sind i.d.R. ohne Kontoführungsgebühr

        • Anonymous

          13.07.2016 um 20:09

          Als student nicht!

      • Anonymous

        13.07.2016 um 13:36

        Auch wenn es hier um die neuen Verrechnungsabgaben pro Transaktion geht, muss ich Ihnen andererseits recht geben. Der der nicht fern sieht, mass ja auch zahlen, nur weil er vielleicht im Mistkübel ein noch funktionstüchtigen Röhrenapparat hat.

        Das nennt man österreichische Zwangsgeldzuführung an einen ineffizienten schwarzen Nach-oben-zu-den-reichen-Ausbeutern-Verteilungsstaat.

  7. Anonymous

    13.07.2016 um 10:35

    „eine App in der pipeline“.. hahaha

    • Ritschi

      14.07.2016 um 13:07

      „eine App in der Pipi-Linie“ sollte das wohl heissen

  8. Justus-Aurelius

    13.07.2016 um 10:34

    Ist der Autor denn ein Fan von Jodel?

    • Alfred Josef Ferdinand Jodl – geb. Baumgärtler

      13.07.2016 um 11:01

      Die dümmsten Posts sind Jodel-Posts. Die dümmsten Menschen benötigen Apps, weil sie zu dumm sind, anders etwas mit sich anzufangen. Bücher lesen – Fehlanzeige. Sich selbst beschäftigen – Fehlanzeige. Selbständiges Denken – Fehlanzeige.

      Die Klugen programmieren Apps, die Dummen benutzen sie. So fließt das Geld immer nur in eine Richtung. Die Dummheit und die Faulheit sind ausschlaggebend dafür!

      • https://www.youtube.com/watch?v=pWxxLz9Oqko

        13.07.2016 um 11:04

        Sie haben Jodel falsch geschrieben! So ist’s richtig: Yodel. Beweis siehe Namenszeile!

      • Anonymous

        13.07.2016 um 12:02

        Nur ein Depp hat eine App?

  9. Daniel Mulec

    13.07.2016 um 10:01

    Ich bin neidisch :(

    • https://www.youtube.com/watch?v=gy1E98pA6bg&feature=youtu.be&t=96

      13.07.2016 um 11:10

      Nimm’s mit Spaß, mit Freude!

      • Pumpm

        13.07.2016 um 11:21

        Die einen müssen alles studieren, die anderen können es einfach. Jetzt bin ich auch neidisch!

    • Neid ist die Bewunderung vonseiten Geisteskranker. (G. G.)

      13.07.2016 um 11:22

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben