Nach Rassismus-Vorwürfen: Britische Royals entspannen bei Familienurlaub


William und Kate werden von Schwarzen getragen

Erstmal verschnaufen! Nach der Aufregung um das Interview von Harry und Meghan erholt sich die britische Königsfamilie in der ehemaligen britischen Kolonie Tuvalu. Dort wollen sie die Rassismusvorwürfe gegen sie vergessen.

TUVALU – „Das TV-Interview von Meghan hat uns alle schockiert“, erklärt Prinz William und sattelt einen Tuvalesen. „Wir sind keine Rassisten, wir lieben Schwarze! Sonst hätten wir doch niemals halb Afrika und Ozeanien kolonisiert.“

Auch Kate stimmt zu, während sie ihrem Tuvalesen die Sporen gibt. „Hü hott, ja genau, die britische Krone hat Afrika, die damals so verschlafene Wiege der Menschheit, durch die Kolonisierung erst zu dem gemacht, was es heute ist – ein ausgebeutetes, verarmtes Pulverfass.“

Ablenkung

Die Queen wirkt in diesen turbulenten Tagen sehr nachdenklich. Sie steht schweigend aus ihrem Sessel auf, der aus zwei Tuvalesen besteht, setzt sich auf die Couch, die aus vier Tuvalesen besteht und drückt ihrem Fernbedienungs-Tuvalesen dreimal auf das linke Ohr, bis dieser zum TV-Gerät geht und für sie den Ton um drei Striche leiser dreht.

„Weg, aus, ich will diese Meghan nicht mehr hören. Schalt um!“ Der Tuvalese startet Netflix. „The Crown?“ Die Queen binged die erste Staffel und ist erleichtert: „Puh, Gott sei Dank haben sie uns wenigstens da positiv dargestellt.“

William und Kate beobachten die Queen besorgt. “Sie muss mal wieder raus an die frische Luft”, sagt Kate. „Sollen wir sie mitnehmen zu einer Runde Sklavenschach?“ Der Prinz wiegelt ab. „Nein, dann hat sie zu wenig Kraft für heute Abend, wir haben ja unseren Charity-Blackface-Ball“, seufzt William.

Rassismus

Doch dass es Rassimus auf der Welt gibt, das bestreitet das royale Paar nicht. „In Afrika zum Beispiel, überall!“, schüttelt Kate angeekelt mit dem Kopf. „Niemand hasst die Afrikaner so sehr wie die Afrikaner selbst, sie führen ständig überall Krieg, weil irgendein Freak einfach willkürlich mit dem lineal kerzengerade Grenzen durch ihre Dörfer gezogen hat.“

Selbstzweifel

Als Kate sich für den Ball als kesses Sklavenmädchen verkleidet und einen 19.000 Euro Bastrock von Chanel anzieht, wird sie plötzlich nachdenklich. „Aber wer weiß, vielleicht ist an den Vorwürfen ja doch was Wahres dran und wir sehen es nicht?“

Ihr Ehemann beruhigt sie. „Nicht doch, du Schwarzmalerin!“, lächelt er, während er sein Gesicht für den Blackface-Ball bemalt. „Man darf nicht alles schwarz-weiß sehen. Bei diesen Falschmeldungen wird einem ja schwarz vor Augen. Also, ich habe eine weiße Weste.“ Kate küsst ihn auf die Stirn. „Ich mag deinen weißen Humor.“

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Maximale Doppelmoral auf den Punkt gebracht.

Auch bei der Kolonialisierung Amerikas war ja England federführend beteiligt. Und was ist aus aus den USA geworden? Ein ausgebeutetes, verarmtes Pulverfass.

Ah ha, in den USA mussten ja auch die armen Pilgerväter und Cowboys Baumwolle pflücken.

…mit Grenzen, die mit dem Lineal gezogen wurden.

Ja, beißend. Aber GROASSARTIG! Danke dafür :-D

Beißend

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