Nach Hypo-Debakel: Faymanns gekaufte Facebook-Freunde verlangen Lohnerhöhung


Budgetloch, Datenleck, und dann auch noch das Hypo-Debakel: sogar Faymanns gekauften Facebook-Freunden wird es jetzt zu bunt. Sie verlangten heute bei einer Protestveranstaltung eine Lohnerhöhung, um sich weiterhin öffentlich auf ihrem Facebook-Profil zu Faymann bekennen zu können. Ansonsten drohen sie, kollektiv auf den „Unlike“-Button zu drücken.

Faymanns Facebook-Seite zählt etwas über 11.000 Likes – noch...
Faymanns Facebook-Seite zählt etwas mehr als 11.000 Likes – noch…

„50 Euro pro Monat sind einfach zu wenig“, erklärte Ahmed Khan, professioneller Facebook-Freund aus Bangladesch. „Nach alldem, was Werner Faymann in Österreich angerichtet hat, können wir uns nicht mehr für so eine niedrige Entschädigung zu ihm bekennen.“

Khan zufolge hätten er und viele seiner Kollegen bereits mit sozialer Stigmatisierung zu kämpfen: „Die Menschen hier in Dhaka pöbeln uns auf der Straße an. Sie sagen uns: ‚Wieso seid ihr mit diesem Faymann aus Österreich befreundet? Wisst ihr denn nicht, wie schlecht er die Österreicher regiert?’ Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ertrage.“

Manche von Khans Kollegen würden sich bereits wie Mittäter fühlen. „Ja, auch hier in Bangladesch haben wir unfähige Politiker. Aber an Faymann kommen auch sie nicht heran.“

Ungemach droht Faymann nicht nur von seinen Facebook-Freunden. Auch die bezahlten Onlineposter, die in diversen Webforen die Theorie verbreiten, Faymann hätte die Matura, bestätigten auf Anfrage der Tagespresse ähnliche Pläne.

Faymann selbst wollte sich zu den Lohnforderungen nicht äußern. Ein Sprecher des Kanzlers kündigte „Gespräche“ an.

(Artikelfoto: Joe Athialy)

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Gekaufte Freunde und Politik sind nichts Ungewöhnliches.Der Werner Faymann bedient die Socialmedia fast professionell.Da er nicht zum Visionär geboren wurde,auch als Erscheinung eher einem Kompromiss entsprungen ist,scheint sein Arbeitgeber,die Partei,sein Image aufzupolieren zu wollen. Das gelingt ja auch teilweise,da sein Partner , die ÖVP , sich permanent selbst ins Knie schiesst und das Volk noch immer für dümmer hält ,als sich selbst . Spindelegger und dessen Einsager vom Giebelkreuz haben nun die Krot zu schlucken ,die Schlaumeier vor Jahren filetieren wollten um am Balkan sich selbst zu installieren.Die bösen Bayern haben alles vergeigt und der wohlgenährte Josef musste aus Not… Mehr »

Abgesehen von der Satzzeichen- Kreativität .., ist Ihr, Kommentar ernst ,oder haben Sie einfach nicht, begriffen ,dass es sich bei der “ Tagespresse“ um eine Satire- Zeitung , handelt?.

Noch viel geiler: Sich die Mühe zu machen, den Satzbau zu analysieren, aber das „s“ bei Mafiosis gekonnt übersehen!

Merci(e?) cherry-zwetschkenbaum für den tipp.

Aber mich hat halt einzig die poetik des textes fasziniert. Maximale komplexität, erzeugt allein durch die abwechslungsreiche verwendung von nur drei zeichen (“ „, „,“ und „.“), die man, wie ich meine, nur durch exakte analyse einigermaßen gerecht würdigen kann.

Individuelle mafioten- wie auch dankeschön-orthographie interessiert mich jedoch weniger. Da halte ich es mit joe zawinul („mercy, mercy, mercy“) und ich lasse ob dieser künstlerischen zügellosigkeit gerne gnade walten.

Als beweis meiner großzügigkeit stelle ich hier übrigens auch gerne jede menge graffitis, spaghettis und zucchinis sowie pizzicatis für cellis zur verfügung. Grazie non necessario (…und „grazi“ auch nicht).

Geil!
12 mal „wort, satzzeichen, wort“,
11 mal „wort, leerzeichen, satzzeichen, wort“,
11 mal „wort, leerzeichen, satzzeichen, leerzeichen, wort“,
6 mal sonderformen mit 2-4 satzzeichen,
aber nur
3 mal „wort, satzzeichen, leerzeichen, wort“.

Dieser stil ist ja nun tatsächlich eine ganz neue, individuelle und in seiner ästhetischen und abwechslungsreichen andersartigkeit ungemein faszinierende verbindung von humor und dichtkunst. Kompliment.

Der Faymann kennt sicher weitere Politiker, die Facebook Freunde brauchen, um Kahn’s Entschädigung etwas aufzupeppen. Angesichts der Hypo ist das für Steuerzahler keine große Ausgabe mehr.

Nota bene: wieder mal ein köstlicher Artikel

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