Politik

Nach Absetzung durch Basis: Mugabe gründet „Liste Mugabe“

Simbabwes Machthaber Robert Mugabe (93) will seine Absetzung durch die Basis nicht hinnehmen. Er kämpft um sein politisches Überleben und gründet mit einigen Abtrünnigen die “Liste Mugabe”. Mit ihr will er bei der kommenden Parlamentswahl antreten.

„Dieses Land braucht auch weiterhin einen Aufdecker wie mich“, erklärte der Langzeitherrscher im traditionellen Café Landtmann in der Innenstadt von Harare. „Ich werde mich nicht so einfach von meinen politischen Gegner in diesem Land absetzen lassen.“

Abwahl

Anstatt für Mugabe entschied sich die Basis mehrheitlich für den Nachwuchspolitiker Juliano Shmi’dnanga (28). Dieser konnte zuvor seine landesweite Popularität steigern, indem er medienwirksam am lokalen Gemüsemarkt eine zweistündige Lehre absolvierte. Der junge Neo-Machthaber verkündete vor jubelnden Anhängern gestern Abend, er sei „öffi für alles“.

Schlimme Vorwürfe

Doch zur Stunde bremsen schlimme Vorwürfe die Vorhaben der Liste Mugabe. So soll Mugabe bei politischen Events mehrere oppositionelle Frauenpolitikerinnen begrapscht haben, bevor er sie – wie vom Gesetz vorgesehen – wegen oppositioneller Aktivitäten in den Steinbruch schickte.

Derzeit tagen die übrigen Mitglieder der Liste Mugabe, ob der Parteigründer aus der Liste ausgeschlossen werden kann.

13 Kommentare

13 Comments

  1. Keine Sorge, Mugli,

    17.11.2017 um 23:51

    deine Gabe hat Trump um das erweitert: http://myfonts-wtf.s3.amazonaws.com/47/47fe1eb18807b1235bfc685295e4f5d5.32810.jpeg – Nun gibt’s wieder kräftig Einkommen: Ihr dürft wieder in die USA exportieren.

  2. Hans Gruber

    17.11.2017 um 16:08

    Mugabe! Mugabe! Mugabe!

  3. marijo

    16.11.2017 um 16:58

    Unsrige dürften nicht so empfindlich sein. Es ist eindeutig witzig. Man darf wohl auch mal über Afrikaner lachen dürfen, sowie über Europäer oder Amerikaner, oder auch Witze machen. Oder nur über Trump? Warum wäre Mugabe gar so schonenswert?

    • Gabi

      16.11.2017 um 17:46

      1. Witze über Hautfarbe oder andere äußere „Rassen“merkmale sind rassistisch,
      2. insbesondere wenn über weniger privilegierte pauschal gelacht wird.
      3. Die Witze waren nicht über Mugabe, sondern über seine Hautfarbe.

      • R.M.B.

        18.11.2017 um 18:01

        Sie sollten sich zuerst über die Bedeutung des Wortes „Rassismus“ im Klaren werden, bevor Sie mit hohlen Phrasen um sich werfen; und: „weniger privilegiert“ – dass ich nicht lache!

        • Gabi

          19.11.2017 um 11:20

          Ja, „weniger privilegiert“ habe ich eher als Platzhalter für Chancenungleichheit und Vorurteile (auch scheinbar positive) aufgrund der Hautfarbe, die Zugrunderichtung afrikanischer Communities und Wirtschaften in der Kolonialzeit (mit ihren Auswirkungen bis heute) und ähnliche Grauslichkeiten verwendet. Klar kann man darunter was Falsches verstehen, wenn man möchte.

          Was den Rassismus angeht, habe ich es ebenfalls nicht auf einen wissenschaftlichen Essay ankommen lassen – ist hier doch nur eine Kommentarsektion im Internet.

          Vor allem, da die „Gegenseite“ ihre Kritik auf „hohle Phrasen“ und „dass ich nicht lache“ beschränkt und erwartet, dass man sich dadurch verunsichern lässt.

          • R.M.B.

            24.11.2017 um 14:27

            Die Kommentare, die Ihr Aufsehen erregt haben und auf die sich Ihre kritischen Äußerungen bezogen, waren allerdings mitnichten auf die afrikanische „Community“ als solches bezogen, sondern auf Hrn. Mugabe im Speziellen (und auch hier nur in stark abstrakter Form) und daher ist auch die vorgebliche Benachteiligung nur auf ihn zu beziehen – ist ér daher sozial benachteiligt? oder ökonomisch? vielleicht sprachlich? Die einzige Benachteiligung, die ich für ihn erkennen kann, ist die Infragestellung seiner geistigen Fähigkeiten aufgrund seines Alters (die allerdings nur de iure herangezogen wurde, um die Entmachtung eines Jahrzehnte-lang herrschenden Despoten zu legitimieren).
            Die korrekte Verwendung von Wörtern (zumal Fachtermini) ist weniger eine Frage der Wissenschaftlichkeit, sondern des allgemeinen gegenseitigen Verständnisses. In Ihrem Fall muss sie jedoch schon alleine deswegen gefordert werden, weil Sie Ihre Anschuldigungen darauf stützen und vielmehr noch die Zensur von Personen basierend auf der Wortbedeutung fordern.
            Meine Kritik schließlich hat zudem auf die Fehlerhaftigkeit Ihrer Argumentation Bezug genommen (wie auch hier nochmals) und durch „hohle Phrasen“ und „dass ich nicht lache“ die Absurdität derselben nur unterstrichen.

  4. Gabi

    16.11.2017 um 12:07

    Liebes Tagespresse-Team,
    könntet ihr vielleicht diesen eindeutigen und inhaltsleeren Rassismus nicht als Kommentar veröffentlichen?
    „Sonnenbrand“, „türkis statt schwarz“ – ich glaube nicht, dass es da noch eine Diskussion braucht.

    • Gabi

      16.11.2017 um 12:09

      Ach, ich sehe gerade – alles wird erstmal ohne Prüfung automatisch veröffentlicht.
      Ich rate zur nachträglichen Löschung von Beiträgen, die nur auf euch zurückfallen.

  5. Franz

    16.11.2017 um 06:34

    Vielleicht hilft ihm ein Farbwechsel
    zB. Türkis statt schwarz …

  6. Peter Hofmüller

    15.11.2017 um 13:42

    Noch „rüstig“ ,gegen die Rüstung Militärs !Chapeau !

  7. *Experte*

    15.11.2017 um 12:15

    Wie unser Spalt-Pilz – mit Sonnenbrand.

    • Das Phantom

      18.11.2017 um 16:23

      Wer ist der Spalt-Pilz?

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