Mitterlehner setzt auf Privatisierung: Arabische Investorengruppe übernimmt 51% der ÖVP


Die ÖVP setzt ihre wirtschaftsliberale Forderung nach mehr Privatisierung nun selbst in die Tat um: Eine Investorengruppe aus Saudi Arabien übernimmt ab sofort die Mehrheit der ÖVP.

Nachdem Saudi-Arabien der oberösterreichischen Männerregierung zum Fortschritt gratulierte, geht eine arabische Investorengruppe nun noch einen Schritt weiter, und steigt als Mehrheitseigentümer bei der ÖVP ein.

„Wir freuen uns, die neuen Investoren an Bord zu haben und versichern, dass diese keinerlei Einfluss auf unsere Inhalte haben werden“, erklärt ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner per Videokonferenz aus der neuen ÖVP-Zentrale in Riad, bevor er seine Rede mit einem noch etwas schüchternen „Allahu Akbar“ beendet. Personaleinsparungen werde es in der ÖVP vorerst keine geben, verspricht der neue Generalsekretär der Partei, König Salman ibn Abd al-Aziz.

Erste optische Änderungen der Übernahme durch die Araber sind bereits sichtbar. So bekommen alle Raiffeisen Lagerhäuser in Zukunft zum Giebelkreuz noch einen Halbmond hinzu, und Erwin Pröll muss seinen Haarkranz ab sofort Richtung Mekka frisieren.

Wenig begeistert ist auch Innenministerin Mikl-Leitner, die nur noch verschleiert regieren darf. „Wie soll ich jetzt meinen Horror-Grenzzaun aufbauen, um den ausländischen Mob fernzuhalten, wenn ich aus dem gschissanen Burkaschlitz nicht raussehe“, gibt sich die Ministerin wie immer betont diplomatisch.

„Tatsächlich aber dürfte sich die Art der Politik kaum ändern“, erklärt Politexperte Peter Filzmayer in der ZiB 2. „Analysiert man das Parteiprogramm der ÖVP, merkt man schnell, dass es ohnehin den Wertvorstellungen der arabischen Investoren quasi 1:1 entspricht.“ Auch für Mitterlehner selbst wird sich wenig ändern, wie dieser zugibt: „Einem Django ist es egal, wer über ihm die Fäden zieht, sei es nun die Raika oder die Araber, Hauptsache der Django bleibt in Bewegung.“

Die ÖVP erhofft sich durch die Symbiose vor allem positive Impulse für die heimische Wirtschaft. „Ja, es wird Steinigungen geben“, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. „Aber nur mit Ziegeln vom Lagerhaus.“

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(Jürgen Marschal. Foto: Montage)


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Plunzn

Besser wär die hätten diese geistesarme Partei zu 110 % übernommen, aber zu 100 % von Europa ausgeführt. Vielleicht als geistloses Abführmittel?

https://youtu.be/e8Q-v6RUgM4?t=1010

Karl A. Falschner

Steinigungen aber hoffentlich nicht jeden Freitag!

Leser

Kein Wunder, dass die Miki sauer ist – wenn die Grenz-Puppen von ihr nun auch eine Burka tragen müssen ist der ganze abschreckende Effekt ja im Eimer und sie muss sich was Neues überlegen!

Mario

Das kann nur ein Fake sein. Die Araber machen sicher kein so schlechtes Geschäft. Wer will schon die ÖVP übernehmen? :-)

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