International

Mittelmeer geschlossen: EU schiebt gestrandete Identitäre nach Libyen ab

Dietmar Hasenpusch / dpa / picturedesk.com

Eigentlich wollten die Identitären mit einem gecharterten Schiff Flüchtlinge zurück nach Afrika bringen. Daraus wird nun nichts. Kurz nachdem die Rechtsextremen in Zypern anlegten, wurden sie verhaftet. „Das Mittelmeer ist geschlossen“, heißt es dazu von der EU. Die Identitären wurden unverzüglich nach Libyen abgeschoben.

„Ausschließlich junge Männer ohne Perspektive. Wir hatten keine andere Wahl, als sie abzuschieben“, erklärt Migrationskommissar Avramopoulos die harten Maßnahmen. Er kritisiert zudem das Gesellschaftsbild der Identitären. „Sie wollen sich nicht in dieses Jahrhundert integrieren.“

Schwere Vorwürfe

Die Identitären sollen christliche Werte mit Füßen getreten haben. Die Gruppe steht im Verdacht, unter dem Vorwand der Rettung des Abendlandes leichtgläubige Österreicher um über 100.000 Euro im Rahmen einer „Crowdfunding-Aktion“ erleichtert zu haben.

Identitären-Anführer Martin Sellner zeigt sich trotzdem gelassen: „Wir sind froh, dass die EU nun endlich ernst macht. Die Rückführung von Bootsflüchtlingen fordere ich schließlich schon seit Jahren.“

Die Identitären planen nun, mittels Schleppern zurück nach Europa kommen. Sie wollen mit einem Schlauchboot in Libyen ablegen und sich von einem Rettungsschiff einer NGO retten und nach Lampedusa bringen lassen.

Ob die Identitären in der EU Asyl bekommen ist jedoch zweifelhaft. Im Gegensatz zu „politischer Verfolgung“ ist „Verfolgungswahn“ kein Fluchtgrund nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Mit einem legalen Arbeitsvisum rechnet Sellner jedenfalls nicht: „Gearbeitet haben wir nie. Und unser Masterabschluss in Geschichtsrevision wird in der EU leider nicht anerkannt.“

9 Kommentare

9 Comments

  1. Experte

    31.07.2017 um 22:38

    Ein DRÜSEN dieb kann lachen? Ich hab‘ immer gedacht, die können nur pf….n.

  2. Daniel Drüsendieb

    29.07.2017 um 19:49

    Selbst im „Expertenmodus“ hab ich schon über bessere Heissluftspender gelacht.

    • Humorkritik

      30.07.2017 um 21:01

      Herr Drüsendieb – der erste Beitrag war lustiger

  3. Experte

    28.07.2017 um 22:55

    Herr Drüsendieb – ein „patriotisches“ Rumpelstilzchen, aber er sorgt (unfreiwillig) für Humor.

  4. Daniel Drüsendieb

    28.07.2017 um 22:17

    Nur zu ! Ihr werdet solange herumkalauern, „einen ablachen“ und euch von der Tagespresse einen auf Kopf scheis**n lassen bis euch die Islamisten die versifften Schreibfinger einzeln abhacken.

  5. Humorkritik

    27.07.2017 um 17:14

    Irgendwie mau heute die Tagespresse, da ist die Geschichte von der TAZ z.B. viel lustiger:

    http://taz.de/Identitaere-scheitern-im-Mittelmeer/!5429778/

    Da sellnert man sich ein vor Lachen!

  6. Experte

    27.07.2017 um 16:58

    Libyen wäre das ideale Asylland für diese arbeitsscheuen, asozialen Idiotitären.

  7. Daniele Düsenklau

    27.07.2017 um 12:15

    @Daniel
    Findet man diese Ausdrücke in einem Baukasten gegen linkslinke, grünversiffte Gutmenschenpropaganda oder lassen sie sich diese Sätze selbst einfallen? xD

  8. Daniel Drüsendieb

    27.07.2017 um 11:02

    Feuchgeträumte Linkspropaganda aus der Mottenkiste der Welcome-Klatscher.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben