Mann verrät Trick, um Millionär zu werden: „Habe im Casino immer auf Rot gesetzt“


Dietmar Hoscher
Casinos Austria, Montage

4,5 Millionen Euro fürs Nichtstun: Wie macht er das? Das fragen sich derzeit viele Österreicher. Jetzt packt Dietmar Hoscher aus und verrät seinen Trick zum schnellen Geld. Er hat im Casino einfach jahrelang immer nur auf Rot gesetzt.

WIEN – Vier Uhr früh im Casino Wien auf der Kärntner Straße. „Ich hol mir, was mir zusteht. All-in!“, schreit Dietmar Hoscher den Croupier ekstatisch an und knallt ein SPÖ-Parteibuch auf den Roulette-Tisch. Dieser seufzt: „Gratulation, Herr Hoscher, Sie dürfen sich über 108 Urlaubstage zu je 6.000 Euro freuen. Viel Spaß.“

Casinos-Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner verteidigt die exzessiven Gewinne. „Das ist alles rechtens. Würde er einen Cent weniger gewinnen, führt das nur zu neuem Unfrieden.“

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner versteht die Kritik an Hoschers Mega-Gewinn nicht. „Es ist und bleibt ein Herzensthema der Sozialdemokratie, für einfache Lumpenproleten wie dem Hoscher Didi mehr Lohn zu erkämpfen. Schauen sie sich bitte seine Hände an, Blasen, Schwielen und Hühneraugen, vom täglichen Schuften beim Geldzählen.“

Bankraub

Doch Dietmar „High Roller“ Hoscher ist noch nicht zufrieden und zückt ein Brecheisen. „Später geh ich die Nationalbank ausrauben. Ich hab dort 1986 bis 1988 ein paar Papierdln hin und her getragen und bin seither karenziert. Ich darf das – 50.000 Euro pro Jahr!“, jubelt er und wedelt euphorisch mit seinem alten Dienstvertrag.

Aufregung

Plötzlich ein Tumult am Pokertisch. Ein blonder Mann, vom äußeren Erscheinungsbild her vermutlich Gebrauchtwagenhändler, beschwert sich lautstark, dass ihm statt Pokerkarten ständig nur ein schwarzer Peter ausgeteilt wird.

„Beim Postenschacher-Roulette hab ich auf Blau gesetzt und bin damit voll eingefahren, das passiert mir nicht nochmal“, schreit er und fordert, dass seine Kombination aus HC-Strache Autogrammkarte und Hartwig-Löger-Visitenkarte als Royal Flush anerkannt wird. Um ihn ruhig zu stellen, werfen herbeieilende Casino-Aufsichtsräte dem Mann mehrere Bündel Geldscheine in den Rachen und fertigen ihn ab.

Lassen Sie sich täglich über neue Artikel informieren.


15 Kommentare, 2.4k Shares
1500
10 Kommentar Themen
5 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
13 Kommentatoren
neuste älteste top
wernerwallern

Ich frage mich völlig verzweifelt: Warum ist das NICHT erfunden?

Ich

Zu Hoschers Zeiten war es egal, ob man auf Rot oder Schwarz setzte. Man hat als Vorstandsmitglied immer gewonnen.

Huawawuff

Ich will jetzt keine Lanze brechen für den Herrn Hoscher, aber hinausgedrängt ins süße Pensionsparadies haben ihn Kurz und Strache. Dass es aber überhaupt derartige Regelungen für Vorstände staatsnaher Betriebe gibt, ist äußerst unmoralisch und zeigt wieder einmal drastisch auf, auf welchem Weg Österreich sich befindet ?
Um es einmal mit Brecht auszudrücken: ,Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.‘ Bei uns ist das ,Fressen‘ eben auf edlen Beluga-Kaviar und das Saufen von teuerstem französischem Champagner verkommen ?
Austria quo vadis?

michl68

Bloß kommt in Österreich nie die Moral.

Huawawuff

Da dürften Sie leider Recht haben!

Paul D.

Da sollte sich einmal jemand die paradiesische Pensionsregelung des Hrn Hoscher bei Casinos Austria anschauen!

Thomas

Stellt sich halt die Frage, wer den Herren aus einem gültigen Vertrag hinausgedängt hat. Mann kann ja lässig auf den Herren schimpfen und wahrlich solche Gagen könnte er sich nicht einmal erarbeiten. Aber er hat sich sein nichts tun nicht ausgesucht. Sein Vertrag wurde vorzeitig aufgelöst und er hat noch Ansprüche daraus. Es war also Schwarz/Blau, die dem Herren so ein arbeitsloses Einkommen beschert haben. Wer spielt also hier mit meinem Geld? Na der Herr Kurz und seine blauen Handlanger spielen mit meinem Geld.

Einstein

Ja, die spielen immer und nicht nur mit unserem Geld. Mehr können oder konnten sie nie!

PetrPan

Der hat sich sein nixtun sehrwohl ganz genau ausgesucht, sein ganzes streben war ja scheinbar auch schon während er „gearbeitet“ hat danach. Bei jeder komplizierten/riskanten Vorstandsentscheidung hat er sich gedrückt. Der hat nur daran gearbeitet seinen Job zu verwalten. Siehe: https://twitter.com/florianklenk/status/1197549110301274117/photo/1

Choose A Format
Personality quiz
Series of questions that intends to reveal something about the personality
Trivia quiz
Series of questions with right and wrong answers that intends to check knowledge
Poll
Voting to make decisions or determine opinions
Story
Formatted Text with Embeds and Visuals
List
The Classic Internet Listicles
Countdown
The Classic Internet Countdowns
Open List
Submit your own item and vote up for the best submission
Ranked List
Upvote or downvote to decide the best list item
Meme
Upload your own images to make custom memes
Video
Youtube, Vimeo or Vine Embeds
Audio
Soundcloud or Mixcloud Embeds
Image
Photo or GIF
Gif
GIF format