„Linke Kuscheljustiz!“: Strache kritisiert Gericht nach mildem Urteil


Strache entsetzt
Herbert Neubauer / APA / picturedesk.com

Nur 15 Monate bedingte Haft wegen Bestechlichkeit: So lautet das nicht rechtskräftige Urteil gegen Heinz-Christian Strache. Diesem stößt der milde Spruch der Richterin sauer auf, er spricht von linker Kuscheljustiz.

WIEN – „Es ist nicht einzusehen, dass sich ein gieriger Parteibonze, der sich jahrelang nur durch falsche Versprechen an der Macht hielt, einer von denen da oben, schamlos kaufen lässt und dann nur 15 Monate bekommt“, tobt Strache nach dem Prozess vor Medienvertretern. „Was sagt die grüne Frau Justizministerin Zadic zu diesem unfassbaren Skandal-Urteil? Unter einer blauen Regierung hätte es für mich geheißen: Knüppel aus dem Sack, 30 Jahre Haft, Wiederschaun!“

Quo Vadis Justitia

Strache schüttelt den Kopf, während er aus dem Gerichtssaal schlendert. „Am Ende kann ich es mir eh wieder richten: Beantragung der Fußfessel. Freigang zum Arbeiten. Verlegung von einer Doppelzelle in Stein nach Ibiza in eine Einzelfinca. Quo Vadis Justitia!“ Der gewiefte Kenner der österreichischen Rechtsszene vermutet Korruption: „Die Richterin hatte dreckige Fingernägel. War die überhaupt echt? Wo ist die Kamera?“

Abschreckung

Der Ex-FPÖ-Chef fordert für sich die volle Härte des Gesetzes. „Wo bleibt die abschreckende Wirkung auf die zukünftigen Generationen korrupter Rechtspolitiker? Leute wie ich brunzen sich ja vor Lachen in die Hose, nach so einem lächerlichen Klaps auf die Hand für einen Gesetzeskauf.“

Strache sieht das Urteil auch als Resultat einer jahrelangen Fehlentwicklung der Migrationspolitik. „Man hätte mich einfach nie aus Klosterneuburg einwandern lassen dürfen. Leider hat das rote-grün-pinke Wien hier zu lange beide Augen zugedrückt, und straffällige Populisten wie mich ungehindert ihr Unwesen treiben lassen.“

Seinen Job beim Team HC will er vorerst trotzdem behalten. „Die Richterin meinte, sie habe sich das Projekt angesehen, das dürfte so eine Art Werkstätte für schwererziehbare, hoffnungslose Fälle sein. Ich kann mir das als Sozialarbeit anrechnen lassen.“

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Ah süß, ein Klaps aufn Po, weiter nix für nachgewiesene Bestechlichkeit, zu einer Zeit als hoher Amtsträger. (Ich weiß, dass kann man auch bezweifeln wollen)
Politiker müsst man sein.

„Resultat einer jahrelangen Fehlentwicklung der Migrationspolitik“ – ich seh das genauso. Die eigentliche Ursache ist genau das. Weil: was kann denn der HC dafür, dass alles so gelaufen ist? Genauso wie der ehemals gottgleiche KHG?
Wenn wie diese Ausländer nicht hätten, wäre alles anders. Weil dann hätten wir ganz andere Sorgen, als uns um Korruption zu kümmern. (Anm. duliawahimme)

Danke für die dreckigen Fingernägelmeldung! :-)

Ist die Nagelpflege schlecht,
war die Russin wohl nicht echt.

Den Artikel musste ich „unbedingt“ mehrfach teilen… Danke danke danke… 😁

Bearbeitet von Eigentorwart
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