Politik

Antwort auf Hetze gegen Reiche: Kurz nimmt Steuerflüchtling bei sich zuhause auf

Von Sebastian Kurz via WhatsApp an die Redaktion geschickt

Nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz gestern vor Hetze gegen Reiche gewarnt hat, lässt er seinen Worten nun Taten folgen. Kurz nimmt einen verfolgten Steuerflüchtling bei sich zuhause auf. Als einziges Medium durfte Die Tagespresse beim Einzug dabei sein.

„Er ist leider immer noch schwer traumatisiert“, berichtet Kurz. Seit heute Vormittag wohnt der Kanzler in einer Wohngemeinschaft mit Magnus Theodor Baron von und zu Thurnsohn (45), der aus Angst vor Verfolgung durch die Finanz aus seiner Heimat Salzburg nach Wien-Meidling geflohen ist. Der Investmentbanker spricht wenig und wirkt gebrochen.

Beklemmende Flucht

Die massive Verfolgung hat bei Von und zu Thurnsohn tiefe seelische Wunden verursacht. Erst nach einer Stunde beginnt er mit brüchiger Stimme von der Flucht zu erzählen: „Ich hab nur mehr das Notwendigste einpacken können. Vier Maßanzüge, Krokodillederschuhe und 12 Millionen Franken in Optionsscheinen.“

Sein Jagdschloss, das er sich mit seinen eigenen Händen hart ererbt hat, musste er an seine Schwiegermutter notverpachten.

Weitere Initiative geplant

„Schluss mit der neidgetriebenen Hexenjagd auf diese verfolgte Minderheit“, erklärt Kurz, der bereits weitere Initiativen plant. Ab sofort sammelt er gemeinsam mit dem ORF im Rahmen der Aktion „Penthouse-Nachbar in Not“ Spenden für verfolgte Millionäre, die sich ihre Kapitalertragssteuer nicht mehr leisten können.

Mit dem Erlös soll eine Therapie ermöglicht werden, bei der traumatisierte Reiche gemeinsam mit Delfinen schwimmen gehen und sie danach von einem Haubenkoch als Experimental Sushi zubereitet verspeisen.

18 Kommentare

18 Comments

  1. Hudriwudri

    25.01.2018 um 17:34

    Balkanroute geschlossen, Liechtensteinroute offen vergessen.

  2. Kare

    21.01.2018 um 10:01

    Solche Aussagen helfen lediglich das Leute wie Stalin an die Machst kommen
    um „Leute“ sogar Ihre Würde wegzunehmen

    die Gesetze sollen solche Töne abgeben
    wer mehr als € XL millionen verdient soll der Rest für karitative Projekten Zwecke..Spenden. (Nicht Kriege)
    während die Börse die Pensionen abecken muss

    sonst alles Neid das jemand sich etwas hart erarbeitet hat (wie meine Großeltern)

    • philosophische freiheitliche akademie

      21.01.2018 um 17:13

      Einfache Möglichkeit, das Daß/ oder Dass von das zu unterscheiden: Jedes Das kann durch ein wienerisches Des ersetzt werden. So kapierts normalerweise jeder Trottel.

      • Andreas

        22.01.2018 um 14:53

        … ich denke, dass die Dass/Das-Schwäche von Frau Kare noch ihr geringstes Problem ist.

        Dass ihr Kommentar blankes Unverständnis bei mir auslöst, liegt auch gewiss nicht an den übrigen Grammatik- und Rechtschreibkreationen – die sind durchaus kreativ – muss ich neidlos zugeben – und zeugen von einem seltenen Intellekt.

        Bedenklich finde ich eher den Inhalt. Um diesen noch besser rüber bringen zu können, empfehle ich folgende Merkregel, die auch Nicht-Wiener beherrschen lernen:
        Kann man die Einleitung „das“ im Nebensatz durch „welches“ ersetzen, ist ein einzelnes „S“ angebracht, sonst ein „Doppel-S“.

  3. Reichskanzler

    19.01.2018 um 20:32

    Reichtum ist keine Schande,wer nix hat- -ist nix wert! Wer erbt soll leben, wer nix bekommt ist selber schuld. Sozial ist Reichtum . Steuer nur für Arme. Der Reiche hat das sagen.

  4. Peter Hofmueller

    19.01.2018 um 10:58

    “ WIR schaffen das“……
    „Wenn gut gefüllt die Taschen“…..

    • alma

      19.01.2018 um 13:41

      wow wie toll unser hr kurz ist ….alles propaganda und sonst nichts…tolles foto…damit alles sehen, was er für ein menschenfreund ist……hallo????

      • alma semmler

        21.01.2018 um 17:03

        toll inszeniert…..abstossend und gemein für echte flüchtlinge….schlicht und endlich peinlich, wenn nicht ohnehin totale fake news

  5. Schwiegermama Mitzi

    19.01.2018 um 00:42

    Ach Gott, der liebe Bub hat ja soooo ein großes Herz. Da soll einer noch was sagen. Jetzt nimmt er sogar Flüchtlinge bei sich auf, einen armen Steuerflüchtling.

    Hoffentlich bestiehlt ihn der Flüchtling nicht – wer weiß, ein Fremder von auswärts! Wie der schon verdächtig schaut.

    Jo mei, ich wär ja soooo gerne die Schwiemu vom lieben Bub. Wart a bisserl, ich schick ein Foto von meiner Larissa. Vielleicht wirds was.
    Ein feiner Mensch, der Bub!
    Geh, Larissa, in 10 Tag ist wieder Wahl in NÖ, wir müssen den Bub seine Partie wählen, gell!

  6. Breaking News

    18.01.2018 um 22:48

    Wie von unseriöser Quelle berichtet wird soll Kurz auch einige Leichen im Keller haben.
    Auf Anfrage erklärt sein Sprecher: „Das sind alles Millionen-Erblasser die Kurz vor der ständigen Hetze durch die Unmenschen der Regierungsgegner schützen muss.
    Dabei sind das gar keine Geringverdiener und Durchschummler…sondern richtig reiche Leichen!“

  7. Jasmin

    18.01.2018 um 22:30

    Du bist ein Nichtsahnender, du hast vom Leben Nichts begriffen.
    Seid wann erarbeitet man sich ein Erbteil oder ein Erbrecht.
    Nullachthundert, da wird dir geholfen.
    Bitte Beachten Sie Herr Kurz

    • Ernst Wiesenwasser

      24.01.2018 um 16:12

      Indem man den Erblasser nicht ins Heim steckt?!?

  8. #Experte

    18.01.2018 um 21:48

    Ist für Flüchtlinge jeglicher Art nicht die germanische „Mutti“ zuständig?

    • philosophische freiheitliche akademie

      21.01.2018 um 17:08

      Mutti, Vater und Kind. Was sind Flüchtlinge „jeglicher Art“? Leben und Leben lassen. Mfg. an Experte.

  9. Johnny B. Goode

    18.01.2018 um 17:56

    Der Kurz könnte ja auch die Initiative „Schützt Amazon“ ins Leben rufen.
    und den Slogan
    „An Apple a day keeps the taxman away“ verbreiten.

  10. Sir Humphrey, GCMG

    18.01.2018 um 16:05

    Also zuallererst heißt das nicht Wohngemeinschaft, sondern Flexi-Wohnen!

    Mit dieser privaten Flüchtlingsunterbringung gibt’s aber sicher bald Zores mit dem Herrn K.

  11. horst

    18.01.2018 um 15:51

    Was mich als echten Reichen anwidert ist, dass ich von so einem Proleten-machiavelli “ anpatzt“ werde.
    Unter 3 Milliarden Dollar bist a ormes Wirschtl :)

    • Johnny B. Goode

      18.01.2018 um 19:26

      Ich habe zwar nur zwei Milliarden Dollar, komme damit aber auch irgendwie ganz gut über die Runden. Man lernt so Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und hin und wieder Verzicht zu üben.

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