Klimawandel: Erste Hai-Attacke in Alter Donau


Hai in der Alten Donau

Aufgrund der Klimaerwärmung dürfen die Einwohner Mitteleuropas immer öfters neue, exotische Tierarten in ihren Reihen begrüßen. So auch jetzt: es dürfte sich nämlich ein so seltener wie majestätischer Weißer Hai in der Alten Donau in Wien angesiedelt haben. Eine blutige Bissattacke gestern vormittags deutet darauf hin.

Das Opfer, der Pensionist Karl T. (51), wollte gerade in der Morgensonne Körperpflege betreiben. Plötzlich verspürte er am linken Bein einen stechenden Schmerz. Der gebürtige Wiener rettete sich ans Ufer, wo er die klaffende Wunde entdeckte. Mediziner und Biologen stellten fest, dass diese eindeutig von einem Weißen Hai stammen muss. Glück im Unglück: T. hatte bereits gefrühstückt und daher knappe zwei Promille Alkohol im Blut – sonst wäre er wohl verblutet.

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T. kann es nicht fassen: „Des homma jetzt von der EU und den offenen Grenzen. Da kann jeder exotische Südländer einfach so aus und ein, wie es eana passt.“

Trotz der Attacke sieht die Biologin Claudia Maier vom der Uni Wien keine Gefahr für die Menschen: „Zwar verfügen Wiener über zahlreiche anatomische Besonderheiten, die auf Haie höchstanziehend wirken, wie etwa den Bierbauch.“ Aber Studien würden auch belegen, dass die für Wiener typischen Raunzlaute abstoßend auf Raubtiere wirken.

Maier kann sich daher nicht vorstellen, dass der Hai alle Wiener als Beutetiere betrachtet. Stattdessen vermutet sie, dass das Raubtier Herrn T. aufgrund seiner eklatanten Bierfahne mit einem toten Fisch verwechselte.

Für Begeisterung sorgt die Nachricht von der blutigen Hai-Attacke bei den Grünen: „Nach der Wiederansiedlung der Braunbären darf sich Wien über eine neue Ausweitung der Artenvielfalt freuen!“, frohlockte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Die Grünen wollen jetzt ihren Widerstand gegen den Klimawandel aufgeben und zu glühenden Befürwortern werden. „Wer weiß, welche Arten wir dann noch bald in Wien begrüßen dürfen!“, fragt Vassilakou, während sie gerade ihr Fahrrad mit Benzin übergießt und anzündet. „Vielleicht Anacondas?“

Weiterlesen: Eintrag ins Buch der Rekorde: U6 gilt als längste Geisterbahn der Welt

(Foto: BambooBeast, Montage)


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Schäme Dich

Dietagespresse …. ein nicht zutreffender name für jemand derart schandhaften sich blogger/verfasser eines artikel nennt der reine unwahrheiten verbreitet. …. schande!

Wir Österreicher

Jetzt drehen sie völlig durch…
Fisch-Zuwanderungsstopp sofoat!
Heimattliebe statt Heifisch Hiebe!

Toni

Angeblich sind ja Krokos in der Donau, Schildkröten soll sowieso geben. Falls sich tatsächlich einmal Haie ansiedeln muessen sie sich die Küsten der Donauinsel allerdings bereits mit einigen Walen teilen ;)

Wolfgang Haas

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