Nach wachsendem Druck geht Ungarns Premier Viktor Orbán jetzt auf Distanz zu Sebastian Kurz. Mit rechten Hetzern wolle er nicht zusammenarbeiten, erklärte er in Budapest auf einer Rede vor hunderttausenden Teilnehmern des Lichtermeers gegen Faschismus. Er warnt vor den Umtrieben des österreichischen Kanzlers, der Europa spalten möchte.
Sorge um Österreich
„Ich verstehe nicht, wie mein geschätzter Freund und Kollege H.C. Strache weiterhin an Kurz festhält“, erklärt Orbán enttäuscht. „Kurz ist nichts weiter als ein Maturant im Schafspelz. Er arbeitet an der totalen Spaltung der EU und sollte dahin gehen, wo er herkommt: auf die Balkanroute.“


