Keine Regeln, keine Limits: Erste Waldorf-Fahrschule in Wien eröffnet


In Wien hat diese Woche die erste Waldorf-Fahrschule des Landes eröffnet. Den Fahrschülern werden weder Verkehrsregeln noch Vorschriften unterrichtet. Stattdessen wird nach dem Waldorf-Prinzip gelehrt: Jeder Mensch kann so fahren, wie er sich fühlt. Ein Lokalaugenschein.

Am Übungsplatz der Walddorf-Fahrschule Wien-Währing lernen die Schüler künstlerisch-kreatives Fahren. „Wir wollen, dass unsere Fahrschüler am Steuer ihre Persönlichkeit entfalten“, erklärt der Waldorf-Fahrlehrer Eugenius. „Wenn jemand nicht mit dem Strom schwimmen will, dann darf er natürlich auch gegen die Einbahn fahren.“


  • Das ist schön, nun kann man also individuell kreatives Fahren auch in Wien lernen. Bisher war das nur in Holland, Neapel, Bangkok und in der Türkei möglich. Wien ist eine Weltstadt. Originell anders und für alle(s) offen. Brav. Nur weiter so.

  • Eine nette Anekdote zur Bildungspolitik…
    Vielleicht verdeutlicht so ein plakatives Bild für unsere Entscheidungsträger die Realität.
    Es ist nicht jeder gleich und jeder hat unterschiedliche Begabungen, somit kann auch nicht jeder die gleichen Standards erreichen.
    Gesamtschule, individuelle Ausbildungen und dann eine standardisierte, zentralisierte Reife und Diplomprüfung.
    Natürlich kann jeder bestehen, nur geht das Niveau unaufhaltsam in den Keller!
    Gratulation, dank Pisa und den darauffolgenden Auswüchsen haben wir unser qualitativ hochwertiges Bildungssystem nachhaltig beschädigt.

    • für unsere Entscheidungsträger die Realität.«

      Nein, einer der dümmsten Menschen aller Zeiten, Sebastian Kurz, hat jegliche Schulreformen rückgängig gemacht; ja, weil er denkt – ER denkt (auch das ist nur eine Phrase) –, dass die Schule so herkömmlich veraltet bleiben müsse, wie jene, in der er seine vollkommene Blödheit erlangte.

      Psychologen dazu: „Man muss ein System nur kompliziert genug im Prüfungsmodus machen, sodass die Überforderten aussteigen bzw. übel abschneiden, damit das reine Funktionspersonal glaubt, dass es besser sei als die anderen, die aber meistens die besseren Denker sind. Nur: die will die Elite gar nicht haben, weil sie unangenehm sind. Nein, diese Leute bräuchten Idioten.“

      Der WU-Professor Dr. Franz Hörmann meinte dazu einmal, dass das System, wie er das unverfroren dumme, sogenannte Bildungssystem nannte, nutznießerisch dämlich sei – und zwar seit Jahrhunderten –, um Hierarchien aufzubauen: »Um nichts anderes geht es!«

      Bestätigt wird seine Meinung zunehmend von den Top-Professoren deutscher Sprache wie Hankel, Sinn, Flassbeck, Lesch, Precht … um nur einige Unterrichtende verschiedener Fächer genannt zu haben, die allesamt von den eigenen Studenten NICHTS mehr halten.

      Aber Systemprotektionisten halten uns, wie’s der Sänger Reinhard Mai in einem seiner Lieder erwähnte: „… Halt du sie dumm, ich halt sie arm! …“

      Und die dümmsten sind derzeit an der Macht: die Allerdümmsten, der Abschaum unserer Gesellschaft, der absolut totale Ab…

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