„Ich schwör, ich tu es“: Kurz droht bei EU-Gipfel mit Schuss ins eigene Knie


Kurz mit Pistole beim EU-Gipfel
Depositphotos (M)

Dramatische Szenen spielten sich vor wenigen Minuten in Brüssel ab. Bundeskanzler Sebastian Kurz drohte den Anwesenden mit einem Schuss ins eigene Knie. Zur Stunde versucht ein Verhandlungsteam der Brüsseler Spezialeinheiten, mit dem Kanzler Kontakt aufzunehmen.

BRÜSSEL – „Ich habe bereits mit kolumbianischen Geiselnehmern und syrischen Terroristen zu tun gehabt. Aber hier handelt es sich um einen radikalisierten Bildungsverlierer, der nichts mehr zu verlieren hat außer seine Umfragewerte“, erzählt Einsatzleiter Mario Simon und begutachtet angespannt den Brief mit den Forderungen. Alle Buchstaben sind feinsäuberlich aus Krone- und Kurier-Ausgaben ausgeschnitten. Simon denkt an seine Familie, dann greift er zum Telefon, um Kontakt mit dem Irren aufzunehmen.

Forderungen

Kurz, der 440 Millionen Europäer in Geiselhaft genommen hat, fordert einen Hubschrauber, freies Polizeigeleit ins Waldviertel, sowie eine Million Impfdosen in bar. „Say hello to my little friend! Wenn da ein Peilsender zwischen den Impfdosen versteckt ist, ist mein anderes Knie auch noch dran!“, droht er. Als Beweis, dass er es ernst meint, schickt er sein abgeschnittenes linkes Ohrläppchen in einem großen A3-Kuvert an die Behörden.

„Haha, eine Million Impfdosen in bar?“, lacht Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie lässt sich nicht einschüchtern: „Wo glaubst du, wo du bist? In Israel? Den USA? Oder Serbien? Hier im echten Europa gibts keine Impfstoffe, weil wir alles exportieren, was glaubst wofür EU steht? Export Union.“

Kurz streift wirr durch die Gänge, droht sich immer wieder selbst. „Molto bene, passt, wie du meinst, ragazzo“, murmelt der italienische Premierminister Mario Draghi, ohne von seiner Zeitung aufzuschauen. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wirkt nicht beeindruckt: „Junge, tu was du nicht lassen kann, aber bettel mich dann nicht um ein Hansaplast an.“

Kurz blickt irritiert in die Runde: „Leute echt, ich schieß mir ins Knie, dann könnts nie wieder mit mir auf eine Fanwanderung gehen, nie wieder, ich mach’s! Jetzt! Sofort! 3,2,1… Jetzt! Wirklich! Ok war nur ein Test. Jetzt aber wirklich! Ich drück ab! Peng!“ Stille.

Einigung

Drei Stunden später. Endlich trifft der Chefverhandler der Polizei ein. Gemeinsam mit Ursula von der Leyen bietet er Kurz ein Gegengeschäft an: „Vorschlag im Guten. Du kriegst genau Null mehr Impfstoff für deine Schluchtenscheißer daheim, dafür machen wir dir für deinen Insta-Account ein schönes Foto vor der EU-Flagge.“

Kurz überlegt, nickt, dann holt er seinen Kamm aus der Brusttasche und posiert für die Kameras. „Ich will ein Foto, das sagt: Ich hasse euch alle! Und es soll lichttechnisch so ausschauen, als hätt ich einen Heiligenschein. Sonst drück ich ab! Ich mein’s ernst!“

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