Kurz nach Inkrafttreten der Waffenverbotszone am Reumannplatz kann die Polizei gleich einen Erfolg vermelden: Hunderte jetzt verbotene Messer konnten bei einer einzigen Razzia in einem Gasthaus sichergestellt werden. Dem gemeingefährlichen Betreiber droht nun eine Strafe in Höhe von mehreren hunderttausend Euro.
WIEN – Zwei Polizisten schütten einen Haufen Messer in einen Sack. „Name ist da herinnen wohl Programm“, seufzt Polizist Peter Neyer und deutet auf das Schild der „Pizzeria Mafia“ am Reumannplatz. „Mehrere hundert Messer, mein Freund der Blasmusik, das ist kein Kavaliersdelikt, das ist versuchter Totschlag in hunderten Fällen“, erklärt auch Kollege Stefan Gros und legt einem Kellner Handschellen an.


